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    13. Oktober 2017

    Ausschreibung Master-/Bachelorarbeiten: Evaluierung eines Mobilitäts-Assistenzsystems für Demenzerkrankte, Angehörige und Pflegefachkräfte

    Stichworte: Evaluierung, Auswertung, iTV, Exergame, Demenz, Empirie

    Hintergrund: Aus Studien und Praxis ist bekannt, dass körperliches Training die geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeiten und somit die Alltagskompetenz bei Demenzkranken verbessern kann. Das Ziel des Projekts „MobiAssist“ ist die Entwicklung und Evaluation eines IKT-basierten Mobilitäts-Assistenzsystems für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

    Die Umsetzung erfolgt durch innovative Mensch-Technik-Interaktion als adaptives Trainings- und Informationssystem im heimischen Setting mit einem Kinect-basierten Bewegungsspiel. Individuell abgestimmt, wird angestrebt durch Kraft-, Koordinations- und Kognitionsübungen sowie Kreativitätsspiele das Fortschreiten der Demenz zu verzögern und dadurch die körperlichen und kognitiven Ressourcen zu stärken sowie pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte zu unterstützen und zu entlasten.

    Im Rahmen der ausgeschriebenen Abschlussarbeiten sollen gewonnene Erkenntnisse aus Living-Lab, Pilot- und Hauptstudie empirisch ausgewertet und unter speziellen Gesichtspunkten analysiert werden. Von zentraler Bedeutung werden dabei die Auswirkungen des Mobilitäts-Assistenzsystems auf die Aktivitäten des täglichen Lebens, der körperlichen sowie emotional-sozialen Ressourcen von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden sein. Weiterhin können Fragestellungen wie z.B.: Usability, User Experience, Technik-Aneignung, Akzeptanz und/oder Auswirkungen auf den individuellen und sozialen Kontext von Menschen mit Demenz und deren Angehörige bzw. Pflegefachkräften untersucht werden. Aufbauend auf den gewonnenen Schlussfolgerungen sollen im Sinne der Weiterentwicklung Design-Implikationen abgeleitet werden. Es handelt sich also um eine primär empirische Arbeit.

    Anforderungen:
    • Eigenständiges Arbeiten, Engagement und Spaß an der Arbeit im Team
    • Kommunikativ und bereit mit Nutzern zu arbeiten
    • Vorerfahrungen in qualitativer Feldforschung und Empirie
    • Vorerfahrungen in Pflege, Sozialer Arbeit, Medizin oder verwandte Bereiche

    Teilnehmer: Studierende der HCI, Wirtschaftsinformatik oder verwandter Studiengänge aller Fakultäten, insb. auch Sozialwissenschaften
    Beginn: Ab sofort

    Ansprechpartner:
    E-Mail: Rainer.wieching@uni-siegen.de und david.unbehaun@uni-siegen.de
    Internet: http://www.mobiassist.info

    29. August 2017

    Ausschreibung Projekt-/Abschlussarbeit: Entwicklung einer Online-Navigation für die Universität Siegen

    Stichworte: Webprogrammierung, Navigation, Karten-Navigation

    Zum 1. Oktober 2017 werden auf dem Adolf-Reichwein-Campus die Bagger und Kräne anrücken. Der gesamte Bereich rund um Mensa, Universitätsbibliothek und die Gebäudeteile AR-H und -K wird dann für gut zwei Jahre zu einer Großbaustelle. Das Ziel der Maßnahme: Die Gebäude aus den 70er Jahren innen wie außen komplett zu erneuern – und damit moderne und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen für Studierende und Beschäftigte der Uni Siegen zu schaffen.

    Im Zuge der Bauarbeiten wird das Herz des AR-Campus rund um die Universitätsbibliothek und die Mensa großräumig abgesperrt. Für 300 Büros, 31 Seminarräume, Mensa, Cafeteria, Bistro und die Teilbibliothek AR werden Ersatzflächen geschaffen. Damit verlagert sich quasi das gesamte Campusleben auf die westliche Seite, Mittelpunkt des Interimcampus‘ wird der Bereich rund um die ehemalige Haardter-Berg-Wiese.

    Für die Beschäftigten und Studierenden auf dem AR-Campus bedeutet das: Gelernte oder gewohnte Wege zu Seminarräumen, Büros oder zentralen Einrichtungen fallen weg, sie müssen sich auf dem Campus neu orientieren. Diese Problematik verdichtet sich gerade zu Beginn des neuen Wintersemesters, wenn sich nicht nur die Erstsemester in einer neuen Umgebung zurechtfinden müssen, sondern diese Herausforderung nun für Alle besteht.

    Aufgabe der Stabsstelle für Presse, Kommunikation und Marketing ist es, sowohl die Sanierung als auch die damit verbundene Interimslösung kommunikativ zu begleiten. Ein wesentlicher Aspekt sollen hierbei Veröffentlichungen sein, die den Beschäftigten und Studierenden Orientierungshilfen und weitergehende Informationen geben. Dies können z.B. Plakate, Beschilderungen, Posts in sozialen Netzwerken, optische Wegeleitsysteme etc. sein.

    Als ein wichtiges Element dieser Kommunikation wünscht sich die Pressestelle in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik die Realisierung eines sog. „UniNavis“. Eine in erster Linie für Studierende gedachte Online-Anwendung, die als eine Art Routenplaner die Orientierung auf dem Campus erleichtert. Die Studierenden sollten in diesem „UniNavi“ mit wenigen Klicks und geringem Aufwand auf einer benutzerfreundlichen und grafisch ansprechenden Oberfläche ihren Weg zu Lehrveranstaltungen, der Mensa oder dem Student Service Center angezeigt bekommen. Dabei sollte es sowohl möglich sein, eine definierte Route per Auswahl von Start- und Zielort (bis auf Raumebene runtergebrochen) zu wählen als auch vom aktuellen eigenen Standort aus den Weg zu einem gewünschten Ziel zu finden.

    Die Anwendung soll sehr kurzfristig funktionsfähig und in die bestehende Webseite der Universität eingebunden (aber auch als eigenständige Lösung möglich) zur Verfügung stehen.

    Das „UniNavi“ soll nicht nur kurzzeitig und für diesen Zweck entwickelt werden, sondern kann langfristig zu einem hilfreichen Tool für Studierende (vor allem Erstsemester und internationale Studierende) werden.

    Fachliche Anforderungen:
    • Eigenständiges Arbeiten, Engagement und Spaß an der Arbeit im Team
    • Fähigkeit, sich eigenständig in neue Frameworks und Programmiersprachen einzuarbeiten
    • Gute Kenntnisse in mehreren Programmiersprachen
    • Eigenständige Entwicklung eines Online-Prototypen
    • Erfahrungen in der Webprogrammierung

    Von Vorteil sind Erfahrungen mit:
    • HTML und CSS
    • JavaScript

    Mehr Informationen:
    • Konstantin Aal (konstantin.aal@uni-siegen.de)

    Teilnehmer:
    Studierende der HCI, Wirtschaftsinformatik, Informatik oder verwandter Studiengänge.
    Als Projektarbeit auch mit mehreren Teilnehmern möglich.

    Beginn
    Ab sofort

    14. August 2017

    Honorarprofessor Dr. Englert

    Dr. Roman Englert wurde am 14. Juli 2017 als Honorarprofessor ernannt

    Die Universität Siegen hat Dr. Roman Englert als Honorarprofessor ernannt. Kanzler Ulf Richter überreichte Dr. Englert am 14. Juli 2017 die Ernennungsurkunde und überbrachte die Glückwünsche des Rektorats. Seit mehr als zwölf Jahren engagiert sich Dr. Englert in der Fakultät III (Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht). Lobend erwähnt wurde die außerordentliche wissenschaftliche Qualifikation Englerts, zu der mehr als 40 Publikationen in internationalen Journals und Konferenzen sowie die Habilitation an der TU Berlin zählen.

    Roman Englert ist hauptberuflich seit 1999 in verschiedenen Management-Positionen für die Deutsche Telekom AG in Bonn tätig. Neben Tätigkeiten mit Personalführung wirkte Dr. habil. Englert langjährig als Technologieberater in mehreren Vorstandsprojekten, die von der IT-Transformation bis zur Europa-Strategie für Kommunikationsnetze reichten. Aktuell begleitet er ein „Hochschul-Bildungsprojekt” für den Personalvorstand der Deutschen Telekom.

    Englert ist Diplom-Informatiker und Wirtschaftsstatistiker, promovierte 1998 an der RFWU Bonn und habilitierte 2008 an der TU Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen „New Media: Kapazität und Optimierung des Verbindungsaufbaus mit dem Fokus Mobilfunknetze“, „AI Machine Learning: Lernende Algorithmen und selbstanpassende Systeme“ sowie „Usability: Quantitative Evaluierung von IKT-Sytemen mit statistischen Methoden. Das Lehrangebot der Fakultät III bereicherte er durch Vorlesungsreihen zu Applikationen im Mobilfunk (4G und 5G) sowie Seminare zu „Attentive Displays“, „Smart Home“ und „Mobile Augmented Reality“. Hoch geschätzt seitens der Studierenden sind auch die regelmäßigen Exkursionen in die T-Gallery in Bonn.

    „Wir sind stolz und froh, mit Roman Englert einen hervorragenden Wissenschaftler, der gleichzeitig über langjährige und hochrangige berufliche Expertise verfolgt, als Honorarprofessor an unsere Fakultät binden zu können“, sagte Dekan Prof. Dr. Volker Wulf.

    7. August 2017

    Stellenausschreibung SHK/WHB für die Unterstützung qualitativer Forschung und Organisationsaufgaben

    Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien richtet ein Austauschprojekt mit der Birzeit University aus Palästina aus. Im Rahmen dieses Projektes besuchten bereits Studierende der Universität Siegen die Partnerhochschule im Westjordanland und führten dort mehrere Projekte durch. Derzeit findet die zweite Austauschphase statt, in der Palästinensische Studierende für vier Wochen nach Siegen kommen und die Projekte fortführen werden. Zur Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung des Austausches suchen wir ab sofort eine Studentische Hilfskraft (SHK) oder eine wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB) für 8 Stunden pro Woche.

    Die möglichen Aufgaben umfassen hierbei:
    – Unterstützung bei Planungs- und Organisationsaufgaben
    – Unterstützung bei Forschungsaufgaben (qualitativ) in Bezug auf zukünftige Publikationen
    – Unterstützung bei administrativen Aufgaben
    – Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Projektaktivitäten der Teilnehmenden
    – Unterstützung bei der Planung und dem Aufbau von (Kunst-) Ausstellungen

    BewerberInnen bringen folgende Voraussetzungen mit:
    – Eine eigenständige Arbeitsweise
    – Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    – Sicherer Umgang mit WordPress
    – Eine gewisse Ortskundigkeit von Siegen und Umgebung

    Die genannten Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit den projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt. Hierfür sind eine gute Kommunikationsfähigkeit und regelmäßige Absprachen notwendig.
    Interessierte senden ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf & kurzes Motivationsschreiben) per Email an:

    Konstantin Aal (konstantin.aal@uni-siegen.de)
    Marios Mouratidis (marios.mouratidis@uni-siegen.de)

    Stellenausschreibung als PDF

    2. August 2017

    Ausschreibung Projekt-/Abschlussarbeit: Nomadische Kulturen an der Universität Siegen

    Ausschreibung Projekt-/Abschlussarbeit: Nomadische Kulturen an der Universität Siegen

    Keywords: Nomadicity, Commuting, Academia, Institutional Frames, Nomadic Culture, Qualitative Research, Ethnographically-informed Study

    In the past few years we have been witnessing an increase in nomadic practices among knowledge workers like academics. Whilst nomadicity in academic settings dates from the beginning of the profession, the advent and popularisation of modern digital computer technologies – e.g. mobile computers, smartphones and cloud computing – have contributed to facilitating nomadicity. Organisational support, flexible arrangements of work and the promise of making the most of both the work and non-work dimensions of life have also served as motivation for people moving towards a more nomadic approach to their work assignments. This has, in turn, led to the development of nomadic cultures to accommodate such approaches. The University of Siegen can be seen as an emblematic example of an organization where such a culture has been established to support the considerable amount of staff and students living in different cities to accomplish work from different locations. The members of this culture draw heavily on digital computing technologies for collaborating with their relevant partners and on commuting for attending collocated work sessions.

    We are looking for students with great interest in the matter to carry out qualitative research studies at a Bachelor or a Master level on the role of commuting and institutional frames on the nomadic cultures at the University of Siegen. Potential research topics include, but are not limited to, the existing support and hindrances within this community in regard to distributed collaboration at the organizational, infrastructural and social level; self-organization practices for successful collaboration with people located in different places; and the heterogeneous expectations and behaviours in different circumstances of work and non-work dimensions of people’s lives. Students are expected to engage in in-depth qualitative studies carried out through an ethnographically-informed approach. As such, they are expected to engage in data collection activities involving semi-structured interviews, participant observation and/or shadowing as well as in inductive data analysis approaches. Studies can be carried out in either German or English.

    Tasks and objectives will be adapted to the type of qualification work (Projekt- oder Abschlussarbeit) and the student(s).

    Contact Persons:
    Dr. Fabiano Pinatti (fabiano.pinatti@uni-siegen.de)
    Dr. Matthias Korn (matthias.korn@uni-siegen.de)

    Course of Study (Bachelor or Master): Wirtschaftsinformatik, Human-Computer-Interaction, Medien und Gesellschaft mit Schwerpunkt Sozioinformatik or related courses of study.

    Begin: immediate (continuous offer)

    Advertisement as PDF

    12. Juli 2017

    Ausschreibung: Master-/ Bachelorarbeit bei Busch-Jaeger Elektro GmbH

    Thema
    Erstellung eines Lernkonzeptes für nachhaltige Personalentwicklung in der Produktion

    Die Busch-Jaeger GmbH (https://www.busch-jaeger.de) bietet für seinen Standort in Bad Berleburg Aue die Ausschreibung einer Bachelor-/ oder Masterarbeit.

    Das Thema Arbeiten in der digitalisierten Welt rückt durch die sich rasant entwickelnde Technologie in allen Arbeitsprozessen zunehmend in den Fokus der Führungskräfte.
    Wie wird der Mensch in der Zukunft arbeiten, welche Anforderungen kommen durch die Industrie 4.0 auf die Mitarbeiter zu?
    Die hohe Flexibilität, die durch immer komplexere Arbeitsabläufe und die Zunahme an Kleinaufträgen benötigt wird, ist nur durch gut ausgebildete Mitarbeiter realisierbar.
    Allerdings steigen die Anforderungen an das Know How von Jahr zu Jahr und ohne Qualifizierung wird die Wissenslücke des Einzelnen schnell größer.

    Heute gibt es allerdings nur suboptimale Ansätze, wie Wissen in der Produktion gehalten, ausgebaut oder neu entwickelt wird. Ebenso sind die Kompetenzen, welche durch eine neue Fabrikausrichtung am Standort Bad Berleburg Aue benötigt werden, nicht definiert. Hier wird die Fertigung von einer produktorientierten Struktur in eine prozessorientierte Struktur überführt.
    Zukünftig wird eine Großserienfertigung, eine Kleinauftragsfertigung und eine Teilautomatenfertigung aufgebaut, für die spezifisches Wissen benötigt wird.

    An dieser Stelle besteht die Möglichkeit ein Lernkonzept auszuarbeiten. Für weitere Informationen zum Projekt kontaktieren Sie bitte die aufgeführten Kontaktpersonen.

    Kontaktperson
    Jens Riedesel (Leiter Kunststofffertigung)
    Tel.: 02759 9423366
    Mail: jens.riedesel@de.abb.com

    Roland Müller
    Tel.: 02351 9561869
    Mail: roland.mueller@de.abb.com

    7. Juli 2017

    Announcement for project works & BA/MA theses

    Keywords:
    Mobile crowd-sensing, smart city, digitalization of mobility

    Introduction:
    These days, moving around can be highly mediated by the usage of smartphones and various
    location-based services. Further, the increasing digitalization and mobile sensing capacities have high
    potential for making cities smarter and to enable them to react more directly on its citizen’s travel
    needs. On behalf of such a smart city movement, we use mobile crowed-sensed travel data to
    enhance the understanding of individual and collective mobility behavior.

    Work setting:
    We provide students with an interesting working surrounding and the opportunity to build on
    previous work. This includes a mobile sensing app based on intel SDK and the Open.DASH framework
    (https://opendash.de/) for data visualization. The framework was originally developed to provide
    personal energy feedback but can be adapted to other contexts, like mobility. With this in mind, first
    widgets that account for individual mobility behavior have already been developed and can be used
    as examples in further work.

    Work description:
    On this basis and depending on individual interests, capabilities and workloads, there are a number
    of ways students can become involved in:
    • Developing single widgets that visualize particular issues of daily mobility;
    • designing incentives for data tracking and sensing by users or
    • doing fieldwork to explore information needs.
    • Other topics are possible and can be discussed considering personal interests.

    Target Group: Information Systems students (BA/MA Wirtschaftsinformatik, BA/MA Informatik) and
    MA Human Computer Interaction (HCI) students
    Starting point: Now open for applications

    We highly encourage students to combine their project work with their BA/MA thesis.

    In case of questions and interest, contact:
    Johanna Meurer [johanna.meurer(at)uni-siegen.de]

    * The announcement is in English due to the increasing internationalization of our study programs.

    7. Juli 2017

    Announcement for a Student Job Offer (SHK/ WHB)

    With immediate effect, we are looking for Information Systems (BA/MA Wirtschaftsinformatik,
    BA/MA Informatik) and Human Computer Interaction (HCI) students interested in supporting our
    research in the new GaNEsHA project located at the chair of Information Systems and New Media.

    The project aims to support cities in their (re-)organization of mobility infrastructures in accordance
    with the transportation needs of its citizens. To make cities smarter, mobile crowd-sensing travel
    data will be used to enhance our understanding of individual and collective mobility behavior.

    We offer interested students the opportunity to work in a research project with an interesting
    consortium and encourage them to enhance their development and design skills as well as their
    empirical working practices.

    Successful candidates will ideally display the following characteristics:
    • good study records;
    • enjoys working in a team;
    • programming skills/ or interest in JavaScript for web technologies;
    • experience /or interest in empirical work;
    • motivation for a longer lasting work-cooperation.

    In cases of questions and interest, please contact:
    Johanna Meurer [johanna.meurer(at)uni-siegen.de]

    * The announcement is in English due to the increasing internationalization of our study programs.

    27. Juni 2017

    Millionen für zivile Sicherheitsforschung an der Uni Siegen

    Wie können sich Bürgerinnen und Bürger in Katastrophensituationen über soziale Medien vernetzen und Hilfe organisieren? Und wie können sich Unternehmen durch überbetriebliche Vernetzung schützen? Das will eine interdisziplinäre Forschergruppe an der Uni Siegen herausfinden.

    Der 21. Januar 2013 ist vielen Menschen in Siegen noch gut in Erinnerung. Ein Brand bei der Vermittlungsstelle der Deutschen Telekom legte damals zahlreiche Kommunikationswege lahm. 500.000 Menschen sowie hunderte Unternehmen waren tagelang von Telefon und Internet abgeschnitten, die Internetseiten von Behörden und Rettungsdiensten offline, die 110 und 112 außer Betrieb und der lokale Radiosender außer Betrieb. Die von ForscherInnen der Uni Siegen entwickelte Facebook-Seite der Kreisleitstelle funktionierte dagegen: Sie wurde auch von der Bevölkerung rege genutzt, um sich über die aktuelle Situation zu informieren. Wie sich BürgerInnen und Unternehmen in Katastrophenlagen über soziale Medien vernetzen können, möchte eine Forschergruppe der Uni Siegen jetzt genauer untersuchen. Das Projekt „KontiKat“ (Zivilgesellschaftliche und betriebliche Kontinuität durch sozio-technische Vernetzung in Katastrophenlagen) wird vom Bundesministerium für Bildung von Forschung (BMBF) mit rund 2,77 Millionen Euro gefördert.

    „Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt den Zuschlag bekommen hat. Eine Förderung in dieser Höhe ist schon etwas Besonderes und eröffnet uns tolle Möglichkeiten“, sagt der Leiter der neuen Forschergruppe, Dr. Christian Reuter vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni Siegen. „Wie können Freiwillige über soziale Medien schnell und einfach Hilfe organisieren? Wie kommen sie mit Hilfsbedürftigen zusammen? Und wie können sich Unternehmen vernetzen und in Notlagen gegenseitig unterstützen? Diese Fragen möchten wir klären und entsprechende Konzepte dafür entwickeln.“ Nicht nur technische Pannen oder Unwetter können rasch ganze Infrastrukturen lahmlegen, betont Reuter. „Auch Terrorismus und Cyberangriffe stellen heute eine große Gefahr dar und führen schnell zu massiven Störungen. Mit unserem Vorhaben wollen wir dazu beitragen, die Auswirkungen solcher Ereignisse möglichst gering zu halten.“

    Sechs Nachwuchs-WissenschaftlerInnen der Uni Siegen arbeiten im „KontiKat“- Projekt zusammen, ProfessorInnen aus verschiedenen Disziplinen unterstützen sie dabei als fachliche Mentoren. Beteiligt sind neben dem Bereich „Computergestützte Gruppenarbeit“ auch die Fächer „Wirtschaftsinformatik und Neue Medien“, Medienwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Germanistik. „Durch Interviews und die Auswertung empirischer Daten möchten wir zunächst herausfinden, welche Medien und Plattformen BürgerInnen und Betriebe nutzen und wie sie jeweils vernetzt sind“, erklärt der Projektleiter. Auf der Basis dieser Erkenntnisse sollen dann konkrete Unterstützungs-Konzepte entwickelt und technisch umgesetzt werden. Auch mögliche externe Störfaktoren wie die so genannten „Fake News“ gelte es dabei zu berücksichtigen, sagt Reuter: „Falschmeldungen verbreiten sich im Internet mit rasender Geschwindigkeit und können gerade in Katastrophensituationen großen Schaden anrichten.“

    Kleine und mittlere Unternehmen könnte eine bessere Vernetzung im Krisenfall auch vor finanziellen Schäden bewahren. Störungen im Kundenkontakt oder bei den internen betrieblichen Abläufen gehen schnell in die Millionen. Im Unterschied zu großen Konzernen sind viele kleinere Unternehmen bei Katastrophenlagen nicht optimal abgesichert, haben Reuter und seine KollegInnen festgestellt: „Häufig neigen sie dazu, die Komplexität solcher Krisen zu unterschätzen und verlassen sich bei der Bewältigung ausschließlich auf ihr direktes Umfeld.“ Im Rahmen von „KontiKat“ sollen den Unternehmen Wege aufgezeigt werden, sich mit anderen Betrieben zu vernetzen und die Situation gemeinsam zu meistern. „Wir möchten den Betrieben dazu einfache und effiziente Instrumente zur Verfügung stellen, die wir anschließend gemeinsam mit ihnen umsetzen und erproben werden“, sagt Reuter.

    Hintergrund:
    Das Projekt „KontiKat“ der Uni Siegen ist insgesamt auf vier Jahre angelegt. Es wird im Rahmen des Programms „Zivile Sicherheit – Nachwuchsförderung durch interdisziplinären Kompetenzaufbau“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert – als eine von insgesamt fünf Forschergruppen in ganz Deutschland. Assoziierte Partner sind unter anderem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die IHK Siegen, Katastrophenschutzbehörden in Siegen und Frankfurt und verschiedene Unternehmen. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet, unter www.kontikat.de.

    Ansprechpartner:
    Arbeitsgruppenleiter Dr. Christian Reuter (Institut für Wirtschaftsinformatik Uni Siegen)
    E-Mail: christian.reuter@uni-siegen.de
    Unternehmen, die im Projekt einbezogen werden möchten, können sich gerne melden. Studierende der genannten Fachrichtungen können im Rahmen von Abschlussarbeiten mitwirken.

    Bild: Dr. Christian Reuter (Universität Siegen) und Staatssekretär Stefan Müller MdB (Bundesministerium für Bildung und Forschung) bei der Übergabe des Förderbescheids am 22.6.2017 in Berlin.

    Quelle

    23. Juni 2017

    Neue Online-Plattform für Geflüchtete

    Sprachkurse und Beratungsangebote, Tipps zur Wohnungssuche oder Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen: Auf einer neuen Online-Plattform finden geflüchtete Menschen und ehrenamtliche Helfer vielseitige Angebote zum Ankommen, Unterstützen und Vernetzen. „Das Besondere dabei ist: Die Infos stammen von ganz unterschiedlichen Akteuren in der Stadt“, erklärt Paul-Gerhard Stamm vom Netzwerk Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe Dortmund.

    Das Netzwerk initiierte das Projekt, um möglichst umfassende Informationen für Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer zu bündeln. Und viele machen mit: So steuerte die Volkshochschule eine umfangreiche Auflistung unterschiedlicher Sprachlern-Angebote bei.

    Vom Verein Planerladen e.V. kam die Anleitung „Schritt für Schritt zur eigenen Wohnung“. Die Dortmunder Freiwilligenagentur und das kommunale Integrationszentrum MIA-DO-KI erfassen derzeit Daten für eine interaktive Karte mit Treffpunkten und Beratungsmöglichkeiten. „Fördermittel vom Land NRW haben das möglich gemacht“, erklärt Philipp Bachmann von MIA-DO-KI. Die Ehrenamtlichen selbst trugen Adressen unterschiedlichster Vereine und Gruppen zusammen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Außerdem berichten Menschen über ihre Arbeit, die als Paten Geflüchtete begleiten. Die Plattform bietet auch Tipps für Leute, die sich neu engagieren wollen.

    Möglich wurde die stadtweite Zusammenarbeit durch eine Kooperation des Netzwerks Ehrenamtliche mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien sowie dem Institut für Medienforschung der Universität Siegen. Die Wissenschaftler entwickeln für das Netzwerk das „nett.werkzeug“, die konzeptionelle Basis für die Plattform. „Wir wollten ein Werkzeug bereitstellen, mit dem ganz unterschiedliche Beteiligte gleichberechtigt zusammen arbeiten können“, erklärt Projektverantwortliche Anne Weibert. Die Universität warb dafür EU-Mittel in siebenstelliger Höhe ein. „Dafür entwickeln wir den Prototyp einer Plattform und unterstützen das Projekt mit begleitender Forschung.“ Als Software-Architekt ist das IT-Unternehmen appcom interactive GmbH aus Düsseldorf mit im Boot. Letztendlich sollen die Ergebnisse der Arbeit auf andere Regionen übertragbar sein.

    Doch bis dahin liegt noch eine Menge Arbeit vor den Beteiligten. So fehlen noch Themenfelder wie „Arbeit“ oder „Gesundheit“ auf der Plattform. „Gerade der Weg in den Beruf steht jetzt für viele Geflüchtete an“, sagt Christina Lüdeke, Mitglied im Sprecherrat des Netzwerks Ehrenamtliche. „Das wird einer der nächsten Bausteine, an dem wir arbeiten.“ Wer mitmachen will: Das Redaktionsteam sucht noch ehrenamtliche Unterstützer. In der nächsten Stufe sollen dann auch Geflüchtete selbst stärker in die Arbeit an der Plattform einbezogen werden.

    Quelle:

    FOCUS NWMI-OFF/Pressestelle der Stadt Dortmund
    http://www.focus.de/regional/dortmund/dortmund-neue-online-plattform-fuer-gefluechtete_id_7263028.html