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    1. September 2009

    Neues Forschungsprojekt: Technische Unterstützungssysteme für die alternde Gesellschaft

    Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien startet ein neues Projekt im Bereich Technische Unterstützungssysteme für die alternde Gesellschaft.

    Im Projekt AlzheimerMonitor entwickelt der Lehrstuhl zusammen mit dem Projektpartner ITSS ein Ortungssystem für Demenzkranke, das den Alltag von Erkrankten und deren Familienangehörigen sowie Betreuern in stationären Einrichtungen sicherer machen soll.

    Generelles Ziel dieses Pilotprojektes ist, auf der Basis neuester GPS-Technologie ein technisches Gesamtsystem zu entwickeln und zu betreiben, das die jederzeitige Ortung von Demenzkranken erlaubt. Die Betroffenen erhalten ein kleines GPS-fähiges Endgerät, das entweder ad hoc auf Anforderung oder kontinuierlich seine GPS-Position z. B. per Mobilfunk an einen Rechner sendet. Der Rechner wertet diese Daten aus, ermittelt die exakte Position bis auf ca. 5 Meter genau und stellt diese Position erstmalig in einer hoch auflösenden Luftbildkarte dar. In dieser Luftbildkarte, die wesentlich detailgetreuer als jede andere herkömmliche Karte ist, sind darüber hinaus alle Straßennamen und alle ca. 21 Mio. Hausnummern enthalten. Die Information, wo sich ein vermisster Demenzkranker aufhält, (der entsprechende Ausschnitt der Luftbildkarte mit allen erforderlichen Kontextinformationen) wird entweder über Internet an einen stationären PC übertragen oder auch an ein mobiles Endgerät, z. B. an ein I-Phone. So können Personen, die den Vermissten suchen und ihm nachfolgen, permanent über die aktuelle Route des Alzheimer-Kranken informiert werden. Nutzer-orientierte Technikentwicklungsmethoden des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Universität Siegen richten sich auf die individuellen Nutzerbedürfnisse im Alltag, damit die neue Technik einfach anwendbar ist und damit eine tatsächliche Hilfestellung für Demenkranke und deren Angehörige und Betreuer bietet.

    Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

    Projektkoordination und Ansprechpartnerin:

    Claudia Müller M.A.