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    20. Mai 2014

    Social Media und Katastrophenschutz

    Kickoff-Meeting des EU-Projekts „EmerGent“

    Ereignisse wie das Elbhochwasser 2013 zeigen, dass Bürger auch in Katastrophenlagen soziale Medien, wie Facebook oder Twitter nutzen, um miteinander zu kommunizieren und (Selbst-)Hilfe zu organisieren. Das Projekt „EmerGent“ („Emergency Management in Social Media Generation“) beschäftigt sich mit der Nutzung solcher sozialer Netzwerke in Ausnahmesituationen. Es wird im Rahmen des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Gemeinschaft für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration mit EU-Geldern in Höhe von etwa 2,7 Millionen Euro gefördert und läuft seit April dieses Jahres bis März 2017.

    Im Projekt werden zum einen Studien über das Kommunikationsverhalten in sozialen Netzwerken innerhalb von Gefahren- und Katastrophensituationen und zum anderen Studien über die Auswirkungen auf die Prozesse der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), wie Feuerwehr und Polizei, durchgeführt. Ziel ist, durch die Klassifizierung und Bewertung von Daten derzeitige Nutzungsmuster und zukünftige Nutzungspotentiale zu erforschen und ein Konzept für ein neuartiges Krisenmanagement unter Berücksichtigung sozialer Medien zu erstellen. Dieses soll die objektive sowie gefühlte Sicherheit der Bürger vor, während und nach Notfällen steigern und jene europäische Unternehmen stärken, die Dienstleistungen und Produkte im Bereich Sozialer Medien für Gefahren- und Katastrophensituationen anbieten.

    Neben dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen (Prof. Dr. Volkmar Pipek), von welchem die Diplom-Wirtschaftsinformatiker Christian Reuter und Thomas Ludwig am Projekt teilnehmen und eines der sieben Arbeitspakete leiten, nehmen neun weitere Partner aus sieben EU-Ländern am dreijährigen Projekt teil: IES Solutions (Italien), Oxford Computer Consultants und Tavistock Institute (Großbritannien), Western Norway Research Institute (Norwegen), European Emergency Number Association (Belgien), Föderation der Feuerwehrverbände der Europäischen Union (Luxemburg), Institut für Feuer- und Rettungstechnologie Dortmund (Deutschland) und Scientific and Research Centre for Fire Protection (Polen). Die Projekt-Koordination liegt in den Händen der Universität Paderborn.

    2014_05_20_socialmedia