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    30. Juli 2020

    Einladung des United Nations Department “Economic and Social Affairs” zur Beteiligung an Expertendiskussion

    Prof. Dr. Claudia Müller nimmt auf Einladung der Direktorin der “Division for Inclusive Social Development of the United Nations Department of Economic and Social Affairs”, Daniela Bas, am virtuellen Expertenaustausch zum Thema “Socially just transition towards sustainable development: The role of digital technologies on social development and well-being of all” vom 4. Bis 8. August 2020 teil. Sie repräsentiert die Themen “Alter & Digitalisierung” als stellvertretende Vorsitzende der 8. Altersberichtskommission der Bundesregierung sowie „Beteiligungsorientierte und nachhaltige Technikgestaltung“.

    30. Juli 2020

    Publikationspreis der DGA

    Richard Paluch, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA) für den Publikationspreis 2019 ausgewählt. Der Preis wird ihm im Rahmen der online-Tagung am 03. September 2020 verliehen.

    14. Juni 2020

    Neue Projekt- und Abschlussarbeiten zum Thema „Barrierefreiheit“

    Die Jun.-Professur „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ bietet eine Reihe neuer Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten an.

    Die unterschiedlichen Themen drehen sich um das Thema „Barrierefreiheit“ im Kontext von IT-Arbeitsplätzen und beinhalten Feldstudien und technische (Weiter-) Entwicklungen von unterstützenden Werkzeugen.

    Sie finden auf der Seite der Jun.-Professur „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ alle ausgeschriebenen Themen.

    Wenn Sie eigene Themenideen haben, teilen Sie uns gerne Ihre Vorschläge mit.

    Infos: https://italg.wineme.uni-siegen.de/lehre/abschlussarbeiten/

    Kontakt für Projekt- und Abschlussarbeiten rund um barrierefreie IT und barrierefreie IT-Arbeitsplätze:

    Sven Bittenbinder

    Raum: US-E 117 (Campus Unteres Schloss)
     Telefon: 0271 740-4470
     E-Mail: sven.bittenbinder@uni-siegen.de

    27. April 2020

    Ausschreibung Masterarbeit – Partizipative Website-Gestaltung für ein Caring Community Projekt in der Schweiz

    Unser Sonderforschungsbereich Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft schreibt eine Masterarbeit aus mit dem Titel:

    Kollaboratives und partizipatives Design von Medien der Kooperation für Caring Communities – Partizipative Website-Gestaltung für Caring Community Projekt in der Schweiz

    Durch die bestehende Kooperation der Juniorprofessur IT für die alternde Gesellschaft der Universität Siegen mit der Forschungsgruppe Ageing at home der Careum Hochschule Gesundheit (Zürich, Schweiz) bietet sich die Möglichkeit im Rahmen des Teilprojektes A05 – Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft des SFB Medien der Kooperation eine Abschlussarbeit zur partizipativen Gestaltung einer Projekt-Website zu erstellen.

    Die Abschlussarbeit soll dabei in Kooperation mit dem Schweizer Projekt CareComLabs durchgeführt werden, das bereits 3 Living Labs in der Schweiz aufgebaut hat. Zentral ist hier der partizipative Ansatz. Gemeinsam mit Akteuren der sich formierenden Caring Communities soll deren Internetauftritt gestaltet werden. Neben der Gestaltung der Website sind dabei auch die Konzeption, Durchführung und Reflexion des partizipativen Gestaltungsprozesses Teil der Abschlussarbeit.

    Hier gehts zur Ausschreibung der Masterarbeit – Partizipative Website-Gestaltung für Caring Community Projekt in der Schweiz

    5. November 2019

    Stellenausschreibung wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Die Universität Siegen ist mit knapp 20.000 Studierenden, ca. 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Technik und Verwaltung eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Universität. Sie bietet mit einem breiten Fächerspektrum von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften ein hervorragendes Lehr- und Forschungsumfeld mit zahlreichen inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten. Die Universität Siegen bietet vielfältige Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Sie ist deswegen seit 2006 als familiengerechte Hochschule zertifiziert und bietet einen Dual Career Service an.

    In der Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht ist an der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT für die alternde Gesellschaft (Jun.-Prof.in. Dr. Claudia Müller), zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Stelle für

    eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter
    (Entgeltgruppe 13 TV-L)

    in Vollzeit (100%-Stelle) befristet bis zum 31.10.2022 zu besetzen.

    Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

    Wir suchen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für das BMBF-geförderte Begleitprojekt „Begründungs- und Bewertungsmaßstäbe von Robotik für die Pflege“ (Be+BeRobotik).

    Projektziel besteht in der Erarbeitung von (Pflege-) praxisbasierten Grundlagen für die Gestaltung und den Einsatz robotischer Systeme. Dies umfasst die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur anwendungsorientierten Bewertung von robotischen Systemen, der die Spezifika der verschiedenen Handlungsfelder der Pflege, aber auch die Breite der technischen Entwicklung von Robotik in Gesundheit und Pflege berücksichtigt. Weiterhin werden methodische, pflegepraxisbezogene und gestaltungsorientierte Fragestellungen miteinander verschränkt. Dazu wird ein konsentiertes, pragmatisch handhabbares Bewertungs-Tool für die bedarfsgerechte Entwicklung, handlungsfeldspezifische Anwendung und angemessene institutionelle Rahmung von Robotik in der Pflege entwickelt, erprobt und empirisch validiert.

    Das interdisziplinäre Konsortium besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Feldern Pflegeforschung, Informatik, Soziologie und Sozio-Informatik.

    Die künftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber wird im Projekt die Perspektive der sozio-informatischen Forschung vertreten. Diese richtet sich auf die Erarbeitung von Ansätzen des nutzerorientierten und partizipativen Designs von Methoden, Werkzeugen und Prozessen für die Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Robotik in der Pflege.

    Der Forschungsbereich der Sozio-Informatik als übergreifender Forschungsbereich von Computer Supported Cooperative Work (CSCW) und Human-Computer Interaction (HCI) umfasst neue Ansätze des ethnographie-basierten Designs und richtet sich entsprechend an Bewerberinnen und Bewerber, die Wissen und Kompetenzen im Feld qualitativer Sozialforschung und CSCW-/HCI- Gestaltungsmethoden aufweisen.

    Die Aufgaben umfassen insbesondere:

    • Durchführung empirischer Studien in Absprache und Koordination mit den Projektpartnern
    • Leitung und Planung des Teilprojektes inklusive Case Studies (qualitativ-empirische/ethnographische Erhebungen
    • Partizipative Forschungsarbeit mit Projektpartnern aus der Förderlinie „Pflegerobotik“ im Rahmen der Begleitforschung
    • Durchführung von Workshops und Fokusgruppen
    • Vorbereitung, Mitarbeit und Verfassen von Publikationen in relevanten Fachzeitschriften
    • Verfassen wissenschaftlicher Publikationen und Präsentation der Ergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene

    Es handelt sich um eine Stelle zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion). Hierzu wird im Rahmen der Dienstaufgaben Gelegenheit gegeben.

    Ihr Profil:

    • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master) in einer der folgenden Disziplinen: Wirtschaftsinformatik, Human-Computer-Interaction, Kulturwissenschaften/STS, Psychologie, Pflegewissenschaft mit Affinität und Interesse an und/oder Erfahrung in Technikentwicklungsprojekten
    • Erfahrungen und/oder Interesse, interdisziplinäre nutzer- und praxisorientierte Technikgestaltung mit qualitativen Methoden der Sozialforschung zu kombinieren, wie dies in den Arbeitsfeldern Computer Supported Cooperative Work und Human Computer Interaction praktiziert wird
    • Erfahrungen in qualitativ-empirischer Sozialforschung
    • Sehr gute Englischkenntnisse
    • Hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit
    • Engagement, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung
    • Strukturiertes Arbeiten

    Wünschenswert sind:

      • Erfahrungen im Projektmanagement
      • Erfahrungen in der Drittmittelakquise

    Die Universität Siegen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten.

    Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter sind erwünscht.

    Auskunft erteilt Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller unter der Telefonnummer 0271 7404036 oder per E-Mail an claudia.mueller@uni-siegen.de.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) richten Sie bitte unter Angabe der Ausschreibungskennziffer 2019/III/WI/WM/196 an Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller, Fakultät III, Universität Siegen, 57068 Siegen.

    Informationen über die Universität Siegen finden Sie auf unserer Homepage www.uni-siegen.de.

    28. November 2018

    Pflege verbessern, Pflegende entlasten


    Die Universität Siegen entwickelt in einer deutsch-schweizerischen Kooperation technikunterstützte Modelle für die häusliche Langzeitpflege.

    Wie können wir es schaffen, dass Menschen trotz umfassender Betreuungs- und Pflegebedürfnisse in ihrer eigenen Wohnumgebung bleiben können? Die Universität Siegen und die Careum Hochschule Gesundheit in Zürich gehen diese Frage gemeinsam an. Das Projekt hat jetzt die Förderzusage des Schweizer Nationalfonds (SNF) zur Entwicklung von innovativen gemeinschaftsbasierten Versorgungsmodellen für die Langzeitpflege erhalten. In den nächsten drei Jahren wird das Projekt mit insgesamt 375.000 Euro gefördert.

    „Aktuelle Ansätze der Langzeitpflege sind nicht nachhaltig, denn sie überfordern Angehörige meist oder basieren auf teilweise problematischen Arbeitssituationen von Pflege-Migrantinnen und -Migranten“, erklärt Juniorprofessorin Dr. Claudia Müller, die das Projekt von Siegener Seite leitet. Sie und ihr Team erforschen technologische Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich der häuslichen Pflege. „Die Bedarfe an IT-Unterstützung in solch sensiblen Situationen wie in der häuslichen Langzeitpflege sind sehr spezifisch und individuell. Der Markt gibt bereits vieles her, vom Notrufsystem über die Medikamenteneinnahme-Erinnerung bis zur Quartiersplattform. Aber in den Haushalten ist bisher wenig angekommen. Dies liegt zu einem Großteil daran, dass diese Anwendungen ohne den Blick auf die sozialen Gemeinschaften entwickelt werden, innerhalb derer Techniknutzung, Kommunikation und Austausch stattfinden“, sagt Müller. Um passgenaue Lösungen maßzuschneidern, sei es wichtig, mit der IT-Forschung und -Entwicklung nah an der realen Praxis, in den Haushalten und im Wohnquartier, anzusetzen.

    Mit den Themen „Sorgende Gemeinschaft“ und „Living Labs“ (Siegener PRAXLABs) verfolgt das Projekt zwei Ansätze. Die ForscherInnen fragen erstens, wie die Verantwortung für die häusliche Pflege, Betreuung und Versorgung von Einzelpersonen und Familien auf lokale Gemeinschaften ausgedehnt werden kann. Zweitens wollen die WissenschaftlerInnen entsprechende Möglichkeiten partizipativ erkunden, das heißt zusammen mit allen Betroffenen – mit Gesundheitsfachpersonen, mit Vertretern aus Politik und Forschung sowie mit der Zivilbevölkerung. In drei Schweizer Modellkommunen werden mittels des PRAXLABs-Ansatzes Räume für das gemeinsame Lernen und Forschen eingerichtet. Dort können alle Beteiligten zukunftsorientierte, technikgestützte, nachhaltige und finanzierbare Modelle der gemeindebasierten häuslichen Langzeitpflege erarbeiten. Das übergreifende Ziel von CareComLabs ist, Menschen in den lokalen Gemeinschaften für das Thema „Pflege“ zu sensibilisieren und das umeinander Wissen und füreinander Sorgen zu stimulieren und zu moderieren. Klassische Ansätze der professionellen Pflege und des Ehrenamts – zum Beispiel die Nachbarschaftshilfe – sollen damit erweitert und in neuartiger Form kombiniert werden.

    „Mit unserem innovativen PRAXLABs-Ansatz besitzen wir am Institut für Wirtschaftsinformatik eine Forschungsinfrastruktur, mit der wir bestens für sensible gesundheits- und pflegeorientierte Bereiche ausgerüstet sind. Der PRAXLABs-Ansatz vereint qualitative, ethnographische und beteiligungsbasierte Methoden, mit denen Technikentwicklung aus der Uni in die Alltags- und Arbeitsumfelder der zukünftigen Nutzergruppen gebracht wird“, erläutert Claudia Müller. Sie freut sich darüber, dass die Schweiz, neben den verschiedenen deutschen Modellregionen sowie Ländern wie Tunesien und Palästina, den PRAXLABs-Forschungsverbund bald erweitern wird.

    Dr. Heidi Kaspar, Gesundheitsexpertin und Zürcher Projektleiterin bestätigt: „Die Verbindung beider Beteiligungsstränge – den der Beteiligung von Menschen mit Unterstützungsbedürfnissen innerhalb der Gesundheits- und Pflegeforschung mit dem Partizipations-Ansatz der angewandten Informatik – verspricht ganz neue Möglichkeiten für eine moderne Unterstützung der häuslichen Pflege.“

    Der Leiter der Zürcher Forschungsabteilung, Prof. Dr. Ulrich Otto, ist begeistert, die bestehenden Forschungskooperationen zwischen Deutschland und der Schweiz um eine weitere mit der Universität Siegen erweitern zu können. Und er ist zuversichtlich, dass das sehr gut funktionieren wird – ist doch Jun.- Prof. Claudia Müller seit dem 1. Oktober als Gastprofessorin in Teilzeit an seinem Institut beschäftigt und damit perfekt aufgestellt für den Austausch zwischen beiden Ländern und den jeweiligen Wissenschaftsfeldern.

    Quelle: Pressemitteilungen Universität Siegen