..
  • Sprachen

  • Neueste Beiträge

  • Intern

  • Archiv

  • Meta

  • / cscw / home /
     

    7. August 2017

    Stellenausschreibung SHK/WHB für die Unterstützung qualitativer Forschung und Organisationsaufgaben

    Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien richtet ein Austauschprojekt mit der Birzeit University aus Palästina aus. Im Rahmen dieses Projektes besuchten bereits Studierende der Universität Siegen die Partnerhochschule im Westjordanland und führten dort mehrere Projekte durch. Derzeit findet die zweite Austauschphase statt, in der Palästinensische Studierende für vier Wochen nach Siegen kommen und die Projekte fortführen werden. Zur Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung des Austausches suchen wir ab sofort eine Studentische Hilfskraft (SHK) oder eine wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB) für 8 Stunden pro Woche.

    Die möglichen Aufgaben umfassen hierbei:
    – Unterstützung bei Planungs- und Organisationsaufgaben
    – Unterstützung bei Forschungsaufgaben (qualitativ) in Bezug auf zukünftige Publikationen
    – Unterstützung bei administrativen Aufgaben
    – Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Projektaktivitäten der Teilnehmenden
    – Unterstützung bei der Planung und dem Aufbau von (Kunst-) Ausstellungen

    BewerberInnen bringen folgende Voraussetzungen mit:
    – Eine eigenständige Arbeitsweise
    – Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    – Sicherer Umgang mit WordPress
    – Eine gewisse Ortskundigkeit von Siegen und Umgebung

    Die genannten Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit den projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt. Hierfür sind eine gute Kommunikationsfähigkeit und regelmäßige Absprachen notwendig.
    Interessierte senden ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf & kurzes Motivationsschreiben) per Email an:

    Konstantin Aal (konstantin.aal@uni-siegen.de)
    Marios Mouratidis (marios.mouratidis@uni-siegen.de)

    Stellenausschreibung als PDF

    12. Juli 2017

    Ausschreibung: Master-/ Bachelorarbeit bei Busch-Jaeger Elektro GmbH

    Thema
    Erstellung eines Lernkonzeptes für nachhaltige Personalentwicklung in der Produktion

    Die Busch-Jaeger GmbH (https://www.busch-jaeger.de) bietet für seinen Standort in Bad Berleburg Aue die Ausschreibung einer Bachelor-/ oder Masterarbeit.

    Das Thema Arbeiten in der digitalisierten Welt rückt durch die sich rasant entwickelnde Technologie in allen Arbeitsprozessen zunehmend in den Fokus der Führungskräfte.
    Wie wird der Mensch in der Zukunft arbeiten, welche Anforderungen kommen durch die Industrie 4.0 auf die Mitarbeiter zu?
    Die hohe Flexibilität, die durch immer komplexere Arbeitsabläufe und die Zunahme an Kleinaufträgen benötigt wird, ist nur durch gut ausgebildete Mitarbeiter realisierbar.
    Allerdings steigen die Anforderungen an das Know How von Jahr zu Jahr und ohne Qualifizierung wird die Wissenslücke des Einzelnen schnell größer.

    Heute gibt es allerdings nur suboptimale Ansätze, wie Wissen in der Produktion gehalten, ausgebaut oder neu entwickelt wird. Ebenso sind die Kompetenzen, welche durch eine neue Fabrikausrichtung am Standort Bad Berleburg Aue benötigt werden, nicht definiert. Hier wird die Fertigung von einer produktorientierten Struktur in eine prozessorientierte Struktur überführt.
    Zukünftig wird eine Großserienfertigung, eine Kleinauftragsfertigung und eine Teilautomatenfertigung aufgebaut, für die spezifisches Wissen benötigt wird.

    An dieser Stelle besteht die Möglichkeit ein Lernkonzept auszuarbeiten. Für weitere Informationen zum Projekt kontaktieren Sie bitte die aufgeführten Kontaktpersonen.

    Kontaktperson
    Jens Riedesel (Leiter Kunststofffertigung)
    Tel.: 02759 9423366
    Mail: jens.riedesel@de.abb.com

    Roland Müller
    Tel.: 02351 9561869
    Mail: roland.mueller@de.abb.com

    27. Juni 2017

    Millionen für zivile Sicherheitsforschung an der Uni Siegen

    Wie können sich Bürgerinnen und Bürger in Katastrophensituationen über soziale Medien vernetzen und Hilfe organisieren? Und wie können sich Unternehmen durch überbetriebliche Vernetzung schützen? Das will eine interdisziplinäre Forschergruppe an der Uni Siegen herausfinden.

    Der 21. Januar 2013 ist vielen Menschen in Siegen noch gut in Erinnerung. Ein Brand bei der Vermittlungsstelle der Deutschen Telekom legte damals zahlreiche Kommunikationswege lahm. 500.000 Menschen sowie hunderte Unternehmen waren tagelang von Telefon und Internet abgeschnitten, die Internetseiten von Behörden und Rettungsdiensten offline, die 110 und 112 außer Betrieb und der lokale Radiosender außer Betrieb. Die von ForscherInnen der Uni Siegen entwickelte Facebook-Seite der Kreisleitstelle funktionierte dagegen: Sie wurde auch von der Bevölkerung rege genutzt, um sich über die aktuelle Situation zu informieren. Wie sich BürgerInnen und Unternehmen in Katastrophenlagen über soziale Medien vernetzen können, möchte eine Forschergruppe der Uni Siegen jetzt genauer untersuchen. Das Projekt „KontiKat“ (Zivilgesellschaftliche und betriebliche Kontinuität durch sozio-technische Vernetzung in Katastrophenlagen) wird vom Bundesministerium für Bildung von Forschung (BMBF) mit rund 2,77 Millionen Euro gefördert.

    „Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt den Zuschlag bekommen hat. Eine Förderung in dieser Höhe ist schon etwas Besonderes und eröffnet uns tolle Möglichkeiten“, sagt der Leiter der neuen Forschergruppe, Dr. Christian Reuter vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Uni Siegen. „Wie können Freiwillige über soziale Medien schnell und einfach Hilfe organisieren? Wie kommen sie mit Hilfsbedürftigen zusammen? Und wie können sich Unternehmen vernetzen und in Notlagen gegenseitig unterstützen? Diese Fragen möchten wir klären und entsprechende Konzepte dafür entwickeln.“ Nicht nur technische Pannen oder Unwetter können rasch ganze Infrastrukturen lahmlegen, betont Reuter. „Auch Terrorismus und Cyberangriffe stellen heute eine große Gefahr dar und führen schnell zu massiven Störungen. Mit unserem Vorhaben wollen wir dazu beitragen, die Auswirkungen solcher Ereignisse möglichst gering zu halten.“

    Sechs Nachwuchs-WissenschaftlerInnen der Uni Siegen arbeiten im „KontiKat“- Projekt zusammen, ProfessorInnen aus verschiedenen Disziplinen unterstützen sie dabei als fachliche Mentoren. Beteiligt sind neben dem Bereich „Computergestützte Gruppenarbeit“ auch die Fächer „Wirtschaftsinformatik und Neue Medien“, Medienwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Germanistik. „Durch Interviews und die Auswertung empirischer Daten möchten wir zunächst herausfinden, welche Medien und Plattformen BürgerInnen und Betriebe nutzen und wie sie jeweils vernetzt sind“, erklärt der Projektleiter. Auf der Basis dieser Erkenntnisse sollen dann konkrete Unterstützungs-Konzepte entwickelt und technisch umgesetzt werden. Auch mögliche externe Störfaktoren wie die so genannten „Fake News“ gelte es dabei zu berücksichtigen, sagt Reuter: „Falschmeldungen verbreiten sich im Internet mit rasender Geschwindigkeit und können gerade in Katastrophensituationen großen Schaden anrichten.“

    Kleine und mittlere Unternehmen könnte eine bessere Vernetzung im Krisenfall auch vor finanziellen Schäden bewahren. Störungen im Kundenkontakt oder bei den internen betrieblichen Abläufen gehen schnell in die Millionen. Im Unterschied zu großen Konzernen sind viele kleinere Unternehmen bei Katastrophenlagen nicht optimal abgesichert, haben Reuter und seine KollegInnen festgestellt: „Häufig neigen sie dazu, die Komplexität solcher Krisen zu unterschätzen und verlassen sich bei der Bewältigung ausschließlich auf ihr direktes Umfeld.“ Im Rahmen von „KontiKat“ sollen den Unternehmen Wege aufgezeigt werden, sich mit anderen Betrieben zu vernetzen und die Situation gemeinsam zu meistern. „Wir möchten den Betrieben dazu einfache und effiziente Instrumente zur Verfügung stellen, die wir anschließend gemeinsam mit ihnen umsetzen und erproben werden“, sagt Reuter.

    Hintergrund:
    Das Projekt „KontiKat“ der Uni Siegen ist insgesamt auf vier Jahre angelegt. Es wird im Rahmen des Programms „Zivile Sicherheit – Nachwuchsförderung durch interdisziplinären Kompetenzaufbau“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert – als eine von insgesamt fünf Forschergruppen in ganz Deutschland. Assoziierte Partner sind unter anderem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die IHK Siegen, Katastrophenschutzbehörden in Siegen und Frankfurt und verschiedene Unternehmen. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet, unter www.kontikat.de.

    Ansprechpartner:
    Arbeitsgruppenleiter Dr. Christian Reuter (Institut für Wirtschaftsinformatik Uni Siegen)
    E-Mail: christian.reuter@uni-siegen.de
    Unternehmen, die im Projekt einbezogen werden möchten, können sich gerne melden. Studierende der genannten Fachrichtungen können im Rahmen von Abschlussarbeiten mitwirken.

    Bild: Dr. Christian Reuter (Universität Siegen) und Staatssekretär Stefan Müller MdB (Bundesministerium für Bildung und Forschung) bei der Übergabe des Förderbescheids am 22.6.2017 in Berlin.

    Quelle

    30. Mai 2017

    Ausschreibung Master-/Bachelorarbeit: Evaluierung und Weiterentwicklung eines Mobilitäts-Assistenzsystems für Demenzerkrankte, Angehörige und Pflegefachkräfte

    Stichworte: Evaluierung, Auswertung, iTV, Exergame, Demenz, Empirie,

    Hintergrund: Aus Studien und Praxis ist bekannt, dass körperliches Training die geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeiten und somit die Alltagskompetenz bei Demenzkranken verbessern kann. Das Ziel des Projekts „MobiAssist“ ist die Entwicklung und Evaluation eines IKT-basierten Mobilitäts-Assistenzsystems für Patienten mit Demenz und deren Angehörige.

    Die Umsetzung erfolgt durch innovative Mensch-Technik-Interaktion als adaptives Trainings- und Informationssystem im heimischen Setting. Individuell abgestimmt, wird angestrebt durch Kraft-, Koordinations- und Kognitionsübungen das Fortschreiten der Demenz zu verzögern und dadurch die körperlichen und kognitiven Ressourcen zu stärken sowie pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte zu unterstützen und zu entlasten.

    Im Rahmen der ausgeschriebenen Abschlussarbeit sollen gewonnene Erkenntnisse aus Living-Lab und Pilotstudie empirisch ausgewertet und unter speziellen Gesichtspunkten analysiert werden. Von zentraler Bedeutung werden dabei die Auswirkungen des Mobilitäts-Assistenzsystems auf die Aktivitäten des täglichen Lebens, der körperlichen sowie emotional-sozialen Ressourcen von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden sein. Weiterhin können Fragestellungen wie z.B.: Usability, User Experience, Technik-Aneignung, Akzeptanz und/oder Auswirkungen auf den individuellen und sozialen Kontext von Menschen mit Demenz und deren Angehörige bzw. Pflegefachkräften untersucht werden. Aufbauend auf den gewonnenen Schlussfolgerungen können, im Sinne der Weiterentwicklung, Design-Implikationen sowie modulare Hard- und/oder Softwareanpassungen vorgenommen und entworfen werden.

    Anforderungen:

    • Eigenständiges Arbeiten, Engagement und Spaß an der Arbeit im Team
    • Kommunikativ und bereit mit Nutzern zu arbeiten
    • Vorerfahrungen in qualitativer Forschung
    • Vorerfahrungen in Pflege, Sozialer Arbeit, Medizin oder verwandte Bereiche

     

    Teilnehmer: Studierende der HCI, Wirtschaftsinformatik oder verwandter Studiengänge.

    Beginn: Ab sofort

    Ansprechpartner:

    E-Mail: Rainer.wieching@uni-siegen.de und david.unbehaun@uni-siegen.de

    Internet: http://www.mobiassist.de

     

    Die Stellenausschreibung finden Sie hier auch als PDF

    12. April 2017

    Ausschreibung Projekt-, Master- oder Bachelorarbeit

    Physische Modellierung von IT-Sicherheit bei Stadtwerken

     Stichworte: 3D-Druck, Modellierung, Visualisierung, Netzwerke, IT-Sicherheit, Benutzbarkeit, Energienetze

    Im Forschungsprojekt SIDATE (www.sidate.org) setzen wir uns mit IT-Sicherheit bei Energienetzbetreibern auseinander. Die Energienetze (Strom, Gas, Fernwärme) stellen nach dem Gesetz eine kritische Infrastruktur da, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Zur Verbesserung der IT-Sicherheit wird im Projekt SIDATE dazu unter anderem eine leichtgewichtige Beschreibungssprache zur Beschreibung, Visualisierung und Bewertung sicherheitsrelevanter Infrastrukturelemente sowie ihrer Zusammenhänge mit Organisationseinheiten und Geschäftsprozessen entwickelt.

    In dieser Abschlussarbeit soll darauf fokussiert werden, ein Konzept zur Modellierung der IT-Infrastruktur mittels physischer, 3D-gedruckter Gegenstände zu entwickeln. Dabei sollen die Komponenten der kritischen Infrastruktur und ihre Vernetzung untereinander durch passende 3D-Modelle beschrieben und somit haptisch Wahrnehmbar gemacht werden. Die Herausforderung liegt in der Darstellung von IT-sicherheitsrelevanten Aspekten innerhalb eines 3-dimensionalen Modells. Das physische Modell soll Sicherheitsrisiken und den logischen und physischen Aufbau der Kritischen Infrastruktur visualisieren und erfahrbar machen. Neben der Konzeption und Umsetzung der Modellierungssprache soll ein beispielhaftes typisches Stadtwerk konstruiert und anschließend gedruckt werden. 3D-Drucker stehen zur Verfügung.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab Sofort

    Alle Informationen auch als PDF

    12. April 2017

    Ausschreibung einer Seminararbeit

    Usability-Tests von Webseiten und Apps am Beispiel der SIDATE Plattform

    Stichworte: Usability-Test, Usability, IT-Sicherheit, Kritische Infrastrukturen

    Im Forschungsprojekt SIDATE (www.sidate.org) setzen wir uns mit IT-Sicherheit bei Energienetzbetreibern auseinander. Energienetze (Strom, Gas, Fernwärme) stellen nach dem Gesetz eine kritische Infrastruktur da, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Als Basis für die Verbesserung der IT-Sicherheit wird im Projekt SIDATE dazu unter anderem eine Plattform zum Erfahrungs-Austausch zwischen den Energienetzbetreibern entwickelt.

    In dieser Seminararbeit soll ein Überblick über verschiedene Usability-Testmethoden erarbeitet werden. Gleichzeitig soll die SIDATE Austauschplattform mittels ausgewählter Usability-Testmethoden getestet werden. Die erzielten Ergebnisse sollen in der Seminararbeit so aufbereitet werden, dass diese zur Weiterentwicklung der Plattform verwendet werden können.

    Die SIDATE-Austausch-Plattform besteht aus mehreren Bestandteilen. Neben der Hauptplattform, einer Website, gibt es noch ein Feedback-Tool. Dieses dient dazu schnell Feedback zur Einführung verschiedener IT-Sicherheitsmaßnahmen zu erhalten. Das Tool besteht aus einer Webapplikation und einer Mobilen Applikation. Insgesamt sollen alle drei Bestandteile getestet werden.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab Sofort

    Alle Informationen auch als PDF

    15. März 2017

    Ausschreibung Projekt-, Master- oder Bachelorarbeiten

    Thematik: Unterstützung qualitativer Analysen durch künstliche Intelligenz

    In vielen Forschungsprojekten werden bei empirischer Feldarbeit eine Vielzahl von Interviews durchgeführt, welche es später innerhalb qualitativer Datenanalyse zu untersuchen gilt. Die manuelle Bearbeitung der Daten beansprucht dabei meistens sehr viel Zeit. Im Rahmen der Qualifizierungsarbeit werden neue Wege und Möglichkeiten gesucht, die manuelle Analysearbeit durch maschinelle Unterstützung zu unterstützen. Ansätzen liegen in den Technologien der künstlichen Intelligenz.

    Durch das sogenannte Natural Language Processing (NLP) lassen sich automatisiert Texte analysieren. Bereits jetzt ist es schwierig sich diesen neuen Technologien zu entziehen. Das NLP wird zum Beispiel innerhalb der Sozialen Medien genutzt um Beiträge zu analysieren und somit unteranderem Fake-News zu erfassen.

    Innerhalb der Qualifizierungsarbeiten sollen die herkömmlichen manuellen Methoden mit denen der maschinellen Technologien verglichen werden. Es sollen neue Wege gefunden werden, wie künstliche Intelligenz die Qualitative Datenanalyse unterstützen kann. Weiterhin kann evtl. mit Hilfe des Maschinellen Lernens bzw. Deep Learnings ein Weg gefunden werden weitere Informationen aus den Daten auf Basis qualitativer Untersuchungen ziehen zu können, welche vom Menschen nicht sofort erkennbar sind.

    Die Qualifizierungsarbeit ist dabei in zwei Formen möglich. Zum einen besteht die Möglichkeit einer rein theoretischen Arbeit. Zum anderen kann auf die paxisnahe Umsetzung fokussiert werden. Speziell für die praktische Umsetzung werden zwingend Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Es sollen aktuelle Frameworks (z.B. Tensorflow, Keras, Torch) genutzt werden, wofür Python Kenntnisse von Vorteil sind. Auch sind interdisziplinäre Projektgruppen möglich.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: (Wirtschafts-)Informatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab sofort

    Die vollständige Ausschreibung als PDF gibt es hier.

    11. März 2017

    Siegener Forschende entwickeln Löwen-Warnsystem

    Forschende der Universität Siegen sind in Botswana am Aufbau eines weltweit einzigartigen digitalen Löwen-Warnsystems beteiligt. Es soll Konflikte zwischen der heimischen Bevölkerung und Löwen vermeiden und so zum Schutz der Raubtiere beitragen.

    Etwa 1.200 Löwen leben heute noch im Okavango-Delta in Botswana, bis zu 70 davon an der nördlichen Grenze des Weltnaturerbes. Doch immer wieder werden die Tiere von Anwohnern des Deltas erschossen oder vergiftet. Grund sind in den meisten Fällen Angriffe der Raubkatzen auf das Vieh der lokalen Bevölkerung – allein in den letzten anderthalb Jahren wurden mehr als hundert Fälle registriert, in denen Löwen frei umherlaufende Rinder gerissen haben. WissenschaftlerInnen der Universität Siegen möchten den Konflikt nun mit moderner Technik abmildern: Sie arbeiten an einem weltweit einzigartigen Frühwarnsystem, das die Einwohner alarmiert, wenn die Löwen ihnen oder ihren Rindern zu nahekommen. Die Forschenden kooperieren dazu mit den Raubtierforschern des Naturschutz- und Forschungsprojektes „CLAWS Conservancy“.

    „Für uns ist eine solche IT-Entwicklung auf der Grundlage ethnografischer Forschung in Afrika absolutes Neuland. Es ist toll, mit unserem Wissen zum Schutz der Löwen im Okavango-Delta beizutragen“, sagt Dr. Helmut Hauptmeier von der „iSchool“ (School of Media and Information) der Universität Siegen. Zusammen mit seinem Kollegen Konstantin Aal vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien ist der Medienwissenschaftler im Februar von einem mehrwöchigen Aufenthalt im Delta zurückgekehrt. Die Rinder seien für die Menschen dort wichtige Statussymbole – dennoch würden herkömmliche Methoden der Viehhaltung wie das Hüten der Tiere kaum praktiziert, berichten die Forscher. Tagsüber bewegen sich die teils riesigen Rinderherden nahezu unkontrolliert durch das Delta. Um sie vor Löwen-Angriffen zu schützen, möchten die Siegener einen dynamischen „Geofence“ entwickeln – einen virtuellen Zaun. Kommen die Löwen diesem Zaun zu nahe, werden die Viehhalter automatisch alarmiert und können ihre Tiere in Sicherheit bringen. „Es geht uns darum, die Balance zwischen Menschen und Löwen wiederherzustellen und eine friedliche Co-Existenz zu ermöglichen“, erklärt Aal.

    In den vergangenen Monaten haben Biologen der „CLAWS Conservancy“ bereits einige Löwen-Rudel mit GPS-Sendern ausgestattet. Dazu wird jeweils ein Tier des Rudels betäubt und bekommt ein Halsband mit einem integrierten GPS-Sender umgelegt. „Für die Tiere ist das ungefährlich“, versichert Hauptmeier. „Die GPS-Halsbänder stören sie nicht. Alle zwei Stunden senden sie über Satellit ein Signal, das den Aufenthaltsort der Löwen verrät. Ist die Batterie des Senders nach etwa drei Jahren leer, fällt das Halsband von alleine ab.“

    In den kommenden Monaten sollen noch mehr Löwen mit GPS-Sendern ausgestattet werden, ebenso die Leitkühe der großen Rinderherden. „Anhand der Daten sehen wir, bis wohin sich die Tiere jeweils bewegen und können eine kritische Linie festlegen, an der entlang Begegnungen wahrscheinlich sind. Dieser Geofence ist dynamisch und passt sich automatisch an die Bewegungen der Tiere an“, erklärt Hauptmeier. Zusätzlich möchten die WissenschaftlerInnen um die Dörfer herum jeweils einen statischen Zaun ziehen. Kommen die Löwen diesen virtuellen Grenzen zu nahe, soll per SMS ein Alarm direkt an die Bewohner, beziehungsweise die Rinderhalter gesendet werden.

    Zwar beobachten die Biologen der „CLAWS Conservancy“ auch heute schon, wo sich die Löwen im Delta bewegen und warnen gegebenenfalls die Bevölkerung. Das funktioniert bisher aber nur über eine umständliche Telefonkette und kostet viel Zeit, wie das Siegener Forscherteam festgestellt hat. „Unser System soll flexibel, schnell und direkt sein“, sagen Aal und Hauptmeier. „Dazu müssen wir eine Technik entwickeln, die für die Menschen vor Ort auch nutzbar ist.“ In Interviews und Workshops möchten die WissenschaftlerInnen herausfinden, welche technischen Vorkenntnisse die Bewohner entlang des Deltas haben und wie sie in ihrem Alltag mit Technik umgehen. Im Juli soll bereits ein erster Prototyp des neuen Warnsystems stehen. „Diesen möchten wir zusammen mit den künftigen NutzerInnen weiterentwickeln und ihren Bedürfnissen anpassen“, erklärt Aal.

    Bis zum Jahresende soll das technisch weiterentwickelte Löwen-Warnsystem einsatzbereit sein.
    Es könnte mit relativ geringem Aufwand auch auf andere Situationen und Gebiete übertragen werden. Einige Ideen haben die ForscherInnen der CLAWS Conservancy zusammen mit den Siegener WissenschaftlerInnen dazu schon entwickelt: So könnte die Technik etwa zum Schutz der Schneeleoparden in Kasachstan oder der Wölfe im und um den amerikanischen Yellow Stone-Nationalpark beitragen – oder auch zur Umsetzung des europaweit einzigartigen Wisent-Auswilderungsprojektes im deutschen Rothaargebirge.

    Kontakt: Konstantin Aal (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien), E-Mail: konstantin.aal@uni-siegen.de, Tel.: 0271-740 3383

    loewe_web

     

    Abschiedsfoto mit lokalen HelferInnen im Projekt: Konstantin Aal (2. v.l.) und Dr. Helmut Hauptmeier (2. v.r.) von der Universität Siegen sind gerade von einem dreiwöchigen Forschungsaufenthalt im Okavango-Delta zurückgekehrt.

    20. Februar 2017

    Ausschreibung Projekt-/Abschlussarbeit: Telegram Bot für ForscherInnengruppen

    Ausschreibung Projekt-/Abschlussarbeit: Telegram Bot für ForscherInnengruppen

    Stichworte: Group Instant-Messaging, Bot-Programmierung, Social Bots, Conversational Interfaces, HTTP API, Participatory Design, evtl. Natural Language Processing

    Im Forschungsprojekt SFB-INF setzen wir uns mit sozialen Netzwerken und anderen sozialen Technologien für ForscherInnengruppen auseinander. Telegram ist ein multi-plattform Instant-Messaging-Dienst, die auch zur informellen Kommunikation unter ForscherInnen genutzt wird. Telegram bietet sowohl Gruppenchats als auch die Möglichkeit, über eine umfangreiche API eigene Bots zu erstellen (https://core.telegram.org/bots). Ziel der studentischen Arbeit ist es, verschiedene Szenarien für Telegram Bots für ForscherInnengruppenchats partizipativ mit ForscherInnen zu explorieren, einen Bot/ein Szenario prototypisch zu implementieren und einzuführen. Es sollen vor allem solche Bot-Szenarien exploriert werden, die einen Mehrwert für die Gruppe darstellen (z.B. Terminvereinbarungen, Interessenverknüpfung, Benachrichtigungen über neue Veröffentlichungen, …).

    Die Aufgaben und Ziele werden auf die Art der Arbeit und den/die Studierende/n jeweils angepasst.

    Ansprechpartner:
    Dr. Matthias Korn (matthias.korn@uni-siegen.de)
    Julian Dax (julian.dax@uni-siegen.de)

    Studiengänge (Bachelor oder Master): Wirtschaftsinformatik, Informatik, Human-Computer-Interaction, Medien und Gesellschaft mit Schwerpunkt Sozioinformatik oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab sofort (fortlaufend)

    Hier gibt es die Ausschreibung als PDF

    31. Januar 2017

    Stellenausschreibung SHK/WHB im Forschungsbereich Sozialer Netzwerke für ForscherInnen

    Der Lehrstuhl „Computerunterstützte Gruppenarbeit und Soziale Medien“ (Prof. Pipek, http://www.cscw.uni-siegen.de/) gehört zum Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Neben der Lehre im Bereich Wirtschaftsinformatik/Human-Computer-Interaction wird im Rahmen mehrerer Projekte zu verschiedene Thematiken geforscht.

    Im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs „Medien der Kooperation“ geht es im Programmmodul „Infrastrukturkonzepte für die Beforschung kooperativer Medien“ thematisch u.a. um die praxisnahe Erforschung sozialer Netzwerke für ForscherInnen an öffentlichen Forschungseinrichtungen (siehe http://www.cscw.uni-siegen.de/projekte/medien-der-kooperation/). Im Mittelpunkt der Forschung steht der professionelle Austausch über Forschungswerkzeuge, -daten und -ergebnisse innerhalb verschiedener Forschungscommunities über dedizierter Soziale Netzwerke für ForscherInnen.

    Das Aufgabenspektrum und die Arbeitszeiten sind flexibel und vielfältig. Mögliche Aufgaben sind abhängig von Ihren Kenntnissen und Interessen. Im Moment suchen wir insbesondere Unterstützung in zwei unterschiedlichen Bereichen:

    Forschungsassistenz: Unterstützung bei der Durchführung v.a. qualitativer Forschungsaufgaben wie z.B. Transkription von Interviews, Literatur- und Internetrecherche, aber auch selbständige Durchführung empirischer Forschungsarbeiten, Mitwirkung bei der Analyse sowie beim Verfassen wissenschaftlicher Publikationen.

    KandidatInnen sollten Erfahrung mit der selbständigen Durchführung qualitativer Forschungsmethoden vorweisen können.

    Entwicklung: Entwicklungsarbeiten im Bereich Web-basierter Sozialer Netzwerke basierend auf Open Source Plattformen. Unterstützung bei der Konzeption und prototypischen Entwicklung neuer Funktionalitäten/Erweiterungen zum Austausch von Forschungswerkzeugen und -daten. Zusätzlich, Unterstützung bei der Bewertung und Auswahl weiterer Technologien und Basiskomponenten.
    Unterstützung bei der Installation, Konfiguration und Wartung der Plattformen und Server -Umgebungen.

    KandidatInnen sollten Erfahrung mit der Entwicklung von Webanwendungen mit den gängigen Frameworks haben (z.B., WordPress, Drupal, eXo Platform — v.a. PHP und/oder Java) sowie mit der Administration von Linux-Servern.

    Zusätzlich können Querschnittaufgaben wie Übersetzung und Redaktion Deutsch- Englisch sowie Designaufgaben (Grafik- und Interaktionsdesign) anfallen. Sichere Kommunikation in Englisch (Wort und Schrift) ist eine Voraussetzung. Die Projektarbeit, das Projektseminar oder eine Abschlussarbeit kann in das Tätigkeitsumfeld integriert werden. Eine längerfristige Zusammenarbeit ist möglich und erwünscht. Als Bachelor-StudentIn würden Sie als studentische Hilfskraft, als Master-StudentIn als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt.

    Ihr Profil: StudentIn im Bachelor oder Master aller Fachbereiche, Selbständigkeit, Eigenmotivation, Zuverlässigkeit, (pro)aktives Kommunikationsverhalten, gute Studienleistungen, Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten. Englische Sprachkenntnisse sind notwendig, sowie ggf. Programmierkenntnisse für den Bereich Entwicklung. Geboten werden weitgehend freie Zeiteinteilung, Rücksichtnahme auf Bedürfnisse im Studium und interessante und berufsrelevante Forschungsthemen.

    Bitte bewerben Sie sich bis zum 3. März mit kurzem Anschreiben (max. 1/2 Seite; inkl. Nennung Aufgabenbereich Forschungsassistenz oder Entwicklung), Lebenslauf, Arbeitsproben (falls vorhanden), Zeugnissen und Notenauszug als eine einzige PDF ab sofort bei Dr. Matthias Korn (matthias.korn@uni-siegen.de) und Gaia Mosconi (gaia.mosconi@uni-siegen.de).

    Bei Fragen melden Sie sich gerne! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung

    pdf