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    30. Juli 2020

    Einladung des United Nations Department “Economic and Social Affairs” zur Beteiligung an Expertendiskussion

    Prof. Dr. Claudia Müller nimmt auf Einladung der Direktorin der “Division for Inclusive Social Development of the United Nations Department of Economic and Social Affairs”, Daniela Bas, am virtuellen Expertenaustausch zum Thema “Socially just transition towards sustainable development: The role of digital technologies on social development and well-being of all” vom 4. Bis 8. August 2020 teil. Sie repräsentiert die Themen “Alter & Digitalisierung” als stellvertretende Vorsitzende der 8. Altersberichtskommission der Bundesregierung sowie „Beteiligungsorientierte und nachhaltige Technikgestaltung“.

    30. Juli 2020

    Publikationspreis der DGA

    Richard Paluch, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA) für den Publikationspreis 2019 ausgewählt. Der Preis wird ihm im Rahmen der online-Tagung am 03. September 2020 verliehen.

    2. Juli 2020

    Usability-Analyse von CrypTool

    Usability-Analyse von CrypTool

    Wir vergeben eine Projekt- oder Abschlussarbeit an Studierende der HCI oder Wirtschaftsinformatik mit dem Themenschwerpunkt der Usability- und Interface-Analyse von CrypTool (www.cryptool.org) und der Verbesserung der User-Experience. Die genaue Ausgestaltung kann in enger Zusammenarbeit mit Prof. Esslinger und den Betreuern ausgearbeitet werden. Ziel wäre es, die aktuellen Versionen von CrypTool (CT2, JCT und/oder CTO) zu bewerten und Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten, selbst umzusetzen und zu evaluieren. Die Arbeit kann auch als Projektarbeit mit anschließender Abschlussarbeit erfolgen.

    Kontakt:
    Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Prof. Esslinger (bernhard.esslinger(at)uni-siegen.de).

    23. Juni 2020

    Digitales Experiment erfolgreich

    200 WissenschaftlerInnen, 20 Länder, mehr als 4 Zeitzonen: Die europäische Konferenz „Computer Supported Cooperative Work“ (ECSCW) wurde komplett in den virtuellen Raum verlegt. Ursprünglich sollte sie an der Universität Siegen stattfinden.

    zoom conference Der Forschungsbereich „Computer Supported Cooperative Work“ erfreut sich in Corona-Zeiten großer Aktualität: Unter der Abkürzung CSCW beschäftigen sich WissenschaftlerInnen aus aller Welt damit, wie soziale Praktiken aus dem Arbeits- und Konsumbereich sinnvoll digital unterstützt werden können. Wie lassen sich beispielsweise Meetings erfolgreich online durchführen? Wie kann künstliche Intelligenz unterstützend in Arbeitsprozesse integriert werden? Einmal pro Jahr treffen sich die Forschenden zu einer großen Konferenz, um Themen wie diese zu diskutieren. In diesem Jahr sollte die Veranstaltung eigentlich an der Universität Siegen stattfinden, die im Bereich der CSCW-Forschung eine lange Tradition hat und international hoch angesehen ist. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Siegener Organisationsteam die Konferenz jedoch komplett in den virtuellen Raum verlegen. Für die WissenschaftlerInnen eine einmalige Gelegenheit, den eigenen Forschungsbereich einem Praxistest zu unterziehen.

    „Wir mussten kurzfristig unser gesamtes Konzept umschmeißen und uns neue digitale Formate überlegen“, sagt Junior-Professorin Dr. Claudia Müller von der Uni Siegen. „Es geht dabei nicht nur um die Technik an sich – virtuelle Konferenzen verlangen auch den Teilnehmenden neue Kompetenzen ab“, ergänzt ihr Kollege und Mitorganisator der Konferenz, Prof. Dr. Gunnar Stevens. Für die beiden und ihr Team galt es, rund 200 WissenschaftlerInnen aus mehr als 20 Ländern und mindestens vier verschiedenen Zeitzonen unter einen gemeinsamen, digitalen Hut zu bringen. Um die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern, gab es neben einem „synchronen“ Programm-Teil, bei dem sich bis zu 100 TeilnehmerInnen zeitgleich und live in Zoom zusammenschalteten, auch ein „asynchrones“ Programm. Hier wurden auf einem digitalen schwarzen Brett beispielsweise Kurzvideos zu Vorträgen gepostet. Die Videos konnten vorab angesehen, kommentiert und bewertet werden.

    Insgesamt ziehen die OrganisatorInnen nach fünf Konferenz-Tagen ein positives Fazit. „Ich bin überrascht, wie gut dieses digitale Experiment funktioniert hat. Einige Formate wie die Videobeiträge sind sogar so gut angekommen, dass wir sie sicherlich auch in Zukunft beibehalten“, erklärt Junior- Professorin Müller. Schwieriger sei es dagegen noch, die sozialen Aspekte einer Tagung in den digitalen Bereich zu überführen – den kurzen Plausch in der Kaffee-Warteschlange oder informelle Programmteile wie das gemeinsame Abendessen der CSCW-Tagung. „Wir haben bei der diesjährigen, digitalen Konferenz versucht, die Teilnehmenden über einfache digitale Spiele miteinander ins Gespräch zu bringen. Durch die unterschiedlichen Zeitzonen fanden diese informellen Anteile bei manchen jedoch in den frühen Morgenstunden statt, weshalb leider nicht so viele KollegInnen teilgenommen haben, wie üblich“, bedauert Stevens.

    Zahlreiche Ergebnisse der bisherigen CSCW-Forschung wurden bereits erfolgreich in die Praxis übertragen – bei der diesjährigen Konferenz konnten auch die Forschenden selbst davon profitieren: Beispielsweise die Funktion bei Zoom oder anderen Videokonferenz-Programmen, den jeweiligen Redner optisch hervorzuheben und so kenntlich zu machen. Oder auch Funktionen wie Applaudieren, das gemeinsame Arbeiten an einem digitalen Whiteboard oder die Möglichkeit, in Videokonferenzen geschlossene Untergruppen zu bilden. Ein inhaltliches Highlight der diesjährigen Konferenz war das hochkarätig besetzte Panel zum Thema „Überwachungskapitalismus“, moderiert von Uni Siegen-Professor Dr. Volker Wulf. Es widmete sich der Frage, wie wir künftig mit datengetriebenen Geschäftsmodellen wie Facebook oder Cambridge Analytica umgehen sollten. Die ExpertInnen kamen zu dem Schluss, dass neue, digitale Geschäftsmodelle benötigt werden, die nicht auf dem Ausspähen ihrer NutzerInnen basieren – Europa komme bei der Entwicklung eine Schlüsselrolle zu.

    Die nächste große CSCW-Konferenz im kommenden Jahr soll nach Möglichkeit zwar wieder in Präsenz und an einem gemeinsamen Ort stattfinden. Dennoch nehme man aus der virtuellen Tagung in diesem Jahr einiges mit, sagen Müller und Stevens. Beide können sich gut vorstellen, ergänzend zu der großen, jährlichen Konferenz in Zukunft digitale Zwischen-Formate einzuführen: Beispielsweise halbjährliche Online-Meetings, bei denen sich die internationalen WissenschaftlerInnen digital austauschen und ihre Zusammenarbeit ausbauen können.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Gunnar Stevens
    E-Mail: gunnar.stevens(at)uni-siegen.de
    Tel.: 0271-740 3993

    Jun-Prof. Dr. Claudia Müller
    E-Mail: claudia.mueller(at)uni-siegen.de
    Tel. : 0271-740 4076

    14. Juni 2020

    Neue Projekt- und Abschlussarbeiten zum Thema „Barrierefreiheit“

    Die Jun.-Professur „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ bietet eine Reihe neuer Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten an.

    Die unterschiedlichen Themen drehen sich um das Thema „Barrierefreiheit“ im Kontext von IT-Arbeitsplätzen und beinhalten Feldstudien und technische (Weiter-) Entwicklungen von unterstützenden Werkzeugen.

    Sie finden auf der Seite der Jun.-Professur „Wirtschaftsinformatik, insb. IT für die alternde Gesellschaft“ alle ausgeschriebenen Themen.

    Wenn Sie eigene Themenideen haben, teilen Sie uns gerne Ihre Vorschläge mit.

    Infos: https://italg.wineme.uni-siegen.de/lehre/abschlussarbeiten/

    Kontakt für Projekt- und Abschlussarbeiten rund um barrierefreie IT und barrierefreie IT-Arbeitsplätze:

    Sven Bittenbinder

    Raum: US-E 117 (Campus Unteres Schloss)
     Telefon: 0271 740-4470
     E-Mail: sven.bittenbinder@uni-siegen.de

    27. April 2020

    Ausschreibung Masterarbeit – Partizipative Website-Gestaltung für ein Caring Community Projekt in der Schweiz

    Unser Sonderforschungsbereich Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft schreibt eine Masterarbeit aus mit dem Titel:

    Kollaboratives und partizipatives Design von Medien der Kooperation für Caring Communities – Partizipative Website-Gestaltung für Caring Community Projekt in der Schweiz

    Durch die bestehende Kooperation der Juniorprofessur IT für die alternde Gesellschaft der Universität Siegen mit der Forschungsgruppe Ageing at home der Careum Hochschule Gesundheit (Zürich, Schweiz) bietet sich die Möglichkeit im Rahmen des Teilprojektes A05 – Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft des SFB Medien der Kooperation eine Abschlussarbeit zur partizipativen Gestaltung einer Projekt-Website zu erstellen.

    Die Abschlussarbeit soll dabei in Kooperation mit dem Schweizer Projekt CareComLabs durchgeführt werden, das bereits 3 Living Labs in der Schweiz aufgebaut hat. Zentral ist hier der partizipative Ansatz. Gemeinsam mit Akteuren der sich formierenden Caring Communities soll deren Internetauftritt gestaltet werden. Neben der Gestaltung der Website sind dabei auch die Konzeption, Durchführung und Reflexion des partizipativen Gestaltungsprozesses Teil der Abschlussarbeit.

    Hier gehts zur Ausschreibung der Masterarbeit – Partizipative Website-Gestaltung für Caring Community Projekt in der Schweiz

    5. November 2019

    Stellenausschreibung wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Die Universität Siegen ist mit knapp 20.000 Studierenden, ca. 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Technik und Verwaltung eine innovative und interdisziplinär ausgerichtete Universität. Sie bietet mit einem breiten Fächerspektrum von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften ein hervorragendes Lehr- und Forschungsumfeld mit zahlreichen inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten. Die Universität Siegen bietet vielfältige Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Sie ist deswegen seit 2006 als familiengerechte Hochschule zertifiziert und bietet einen Dual Career Service an.

    In der Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht ist an der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT für die alternde Gesellschaft (Jun.-Prof.in. Dr. Claudia Müller), zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Stelle für

    eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter
    (Entgeltgruppe 13 TV-L)

    in Vollzeit (100%-Stelle) befristet bis zum 31.10.2022 zu besetzen.

    Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

    Wir suchen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für das BMBF-geförderte Begleitprojekt „Begründungs- und Bewertungsmaßstäbe von Robotik für die Pflege“ (Be+BeRobotik).

    Projektziel besteht in der Erarbeitung von (Pflege-) praxisbasierten Grundlagen für die Gestaltung und den Einsatz robotischer Systeme. Dies umfasst die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur anwendungsorientierten Bewertung von robotischen Systemen, der die Spezifika der verschiedenen Handlungsfelder der Pflege, aber auch die Breite der technischen Entwicklung von Robotik in Gesundheit und Pflege berücksichtigt. Weiterhin werden methodische, pflegepraxisbezogene und gestaltungsorientierte Fragestellungen miteinander verschränkt. Dazu wird ein konsentiertes, pragmatisch handhabbares Bewertungs-Tool für die bedarfsgerechte Entwicklung, handlungsfeldspezifische Anwendung und angemessene institutionelle Rahmung von Robotik in der Pflege entwickelt, erprobt und empirisch validiert.

    Das interdisziplinäre Konsortium besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Feldern Pflegeforschung, Informatik, Soziologie und Sozio-Informatik.

    Die künftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber wird im Projekt die Perspektive der sozio-informatischen Forschung vertreten. Diese richtet sich auf die Erarbeitung von Ansätzen des nutzerorientierten und partizipativen Designs von Methoden, Werkzeugen und Prozessen für die Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Robotik in der Pflege.

    Der Forschungsbereich der Sozio-Informatik als übergreifender Forschungsbereich von Computer Supported Cooperative Work (CSCW) und Human-Computer Interaction (HCI) umfasst neue Ansätze des ethnographie-basierten Designs und richtet sich entsprechend an Bewerberinnen und Bewerber, die Wissen und Kompetenzen im Feld qualitativer Sozialforschung und CSCW-/HCI- Gestaltungsmethoden aufweisen.

    Die Aufgaben umfassen insbesondere:

    • Durchführung empirischer Studien in Absprache und Koordination mit den Projektpartnern
    • Leitung und Planung des Teilprojektes inklusive Case Studies (qualitativ-empirische/ethnographische Erhebungen
    • Partizipative Forschungsarbeit mit Projektpartnern aus der Förderlinie „Pflegerobotik“ im Rahmen der Begleitforschung
    • Durchführung von Workshops und Fokusgruppen
    • Vorbereitung, Mitarbeit und Verfassen von Publikationen in relevanten Fachzeitschriften
    • Verfassen wissenschaftlicher Publikationen und Präsentation der Ergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene

    Es handelt sich um eine Stelle zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion). Hierzu wird im Rahmen der Dienstaufgaben Gelegenheit gegeben.

    Ihr Profil:

    • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master) in einer der folgenden Disziplinen: Wirtschaftsinformatik, Human-Computer-Interaction, Kulturwissenschaften/STS, Psychologie, Pflegewissenschaft mit Affinität und Interesse an und/oder Erfahrung in Technikentwicklungsprojekten
    • Erfahrungen und/oder Interesse, interdisziplinäre nutzer- und praxisorientierte Technikgestaltung mit qualitativen Methoden der Sozialforschung zu kombinieren, wie dies in den Arbeitsfeldern Computer Supported Cooperative Work und Human Computer Interaction praktiziert wird
    • Erfahrungen in qualitativ-empirischer Sozialforschung
    • Sehr gute Englischkenntnisse
    • Hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit
    • Engagement, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung
    • Strukturiertes Arbeiten

    Wünschenswert sind:

      • Erfahrungen im Projektmanagement
      • Erfahrungen in der Drittmittelakquise

    Die Universität Siegen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten.

    Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter sind erwünscht.

    Auskunft erteilt Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller unter der Telefonnummer 0271 7404036 oder per E-Mail an claudia.mueller@uni-siegen.de.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) richten Sie bitte unter Angabe der Ausschreibungskennziffer 2019/III/WI/WM/196 an Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller, Fakultät III, Universität Siegen, 57068 Siegen.

    Informationen über die Universität Siegen finden Sie auf unserer Homepage www.uni-siegen.de.

    29. Oktober 2019

    Angebot verschiedener Projekt-, Bachelor- und Mastarbeiten

    BEDARFSANALYSE UND -PROGNOSE IM KONTEXT VON SHARED MOBILITY SERVICES MITTELS DATA SCIENCE METHODEN UND MACHINE LEARNING

    Verschiedene Projekt-, Bachelor- und Mastarbeiten

    Shared Mobility Services wie nextbike, DriveNow, TIER oder Uber erleben weltweit rasantes Wachstum. Vielerorts sind geteilte Mobilitätsangebote mit Fahrrädern, Autos und E-Scootern zentraler Bestandteil von alternativen Mobilitätsstrategien, um verkehrsbezogene Probleme in Städten anzugehen.

    Als Folge der stark wachsenden Flotten stehen die Betreiber moderner Angebote jedoch vor existenziellen Herausforderungen. Die Angebote müssen gleichzeitig wirtschaftlich, kundenfreundlich, umweltfreundlich und in Kooperation mit öffentlichen Stellen gestaltet werden. Für die Planung und Steuerung sind deshalb genaue Schätzungen des zukünftigen Mobilitätsbedarfs erforderlich.

    Existierende Ansätze zur Bedarfsprognose im Kontext von Shared Mobility Services konzentrieren sich jedoch meist auf stationsgebundene Systeme und können die komplexen räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten, die sich aus der flexiblen Bereitstellung von Fahrzeugen ohne feste Stationen ergeben, nicht abbilden. Methoden aus den Bereichen Data Science und Machine Learning bieten die Möglichkeit, die großen Datenmengen, die von den immer schnellen wachsenden Flotten generiert werden, zu nutzen und entscheidend zum Betrieb und Optimierung der Angebote beizutragen.

    Themenschwerpunkte:

    • Entwicklung von Webcrawlern zur Datenbeschaffung
    • Datenbereinigung und Datenanalyse
    • Machine Learning und andere Data Science Methoden

    Ansprechpartner:
    Lukas Böhm (lukas.boehm(at)uni-siegen.de)

    Das vollständige Angebot finden Sie hier.

    24. September 2019

    Stellenausschreibung: Hilfskraft für das Projekt „Creactive Citizen“

    Das Projekt „Creactive Citizen“ zielt darauf ab eine kreative digitale Beteiligungsanwendung für Bürger, Öffentlichkeit und Stakeholder zu entwickeln, um die Bürgerbeteiligung im Kontext von Stadt- und Regionalentwicklungsmaßnahmen (z.B. Gebäudeneubau, Gestaltung und Revitalisierung öffentlicher Flächen, Quartiersentwicklung) sowie Infrastrukturvorhaben (z.B. Windkraft, Netzausbau, Verkehr) zu unterstützen. Das Ziel des Projektansatzes besteht in der Erprobung, Begleitung und Evaluation einer speziellen Beteiligungsapplikation, das durch die Vernetzung von Offline- und Online-Kommunikation eine innovative und übersichtliche Beteiligungsgrundlage schafft. Zudem sollen innovative Ansätze wie bspw. Augmented Reality im Rahmen des Projektes erprobt werden, um bspw. Baumaßnahmen oder Veränderungen im öffentlichen Raum zu visualisieren.

    Für das Projekt ist ab sofort eine Stelle für eine

    studentische Hilfskraft (SHK) bzw. eine wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB)

    mit vorerst je 8 Wochenstunden zu besetzen.

    Das Aufgabenspektrum und die Arbeitszeiten sind sehr flexibel und vielfältig. Mögliche Aufgaben
    sind abhängig von Ihren Kenntnissen und Interessen:

    • Literatur- / Internetrecherche
    • Unterstützung bei der Planung und Durchführung (v.a. qualitativer) Forschungsaufgaben
    • Unterstützung bei der Datensammlung, Transkription und Datenanalyse
    • Planung und Durchführung von (kreativen) Workshops
    • Mitarbeit in der Konzeption und der Entwicklung von Gestaltungslösungen
    • Mitarbeit in der Erprobung und der technischen Entwicklung von Demonstratoren

    Anforderungen:

    • Interesse am Themengebiet E-Demokratie und HCI
    • Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Aufgaben
    • Kenntnisse im Bereich UX Design von Vorteil
    • Technikaffinität (hilfreich können Vorerfahrung mit Augmented Reality sein!)
    • Eigenmotivation, Selbständigkeit und Zuverlässigkeit

    Bei Interesse und guter Zusammenarbeit ist auch eine längerfristige Beschäftigung möglich.

    Interessierte senden ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und kurzes Motivationsschreiben) per Email bitte an:

    Sheree May Saßmannshausen (sheree.sassmannshausen(at)uni-siegen.de).

    Bei Fragen melden Sie sich gerne!
    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

    Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

    17. Juni 2019

    Preis für Lebenswerk von Bonnie Nardi

    Professorin Bonnie Nardi von der School of Information and Computer Sciences der University of California, Irvine hat jetzt den IISI-EUSSET Live Time Achievement Award erhalten. Der Preis wurde vom International Institute for Socio-Informatics (IISI) und der European Society for Socially Embedded Technologies (EUSSET) am 11. Juni 2019 auf der European Conference on Computer-Supported Cooperative Work (ECSCW) in Salzburg verliehen. Der Dekan der Fakultät III der Universität Siegen, Prof. Dr. Volker Wulf, steht auch der IISI vor.

    Die Auszeichnung für das Lebenswerk bekommen Wissenschaftler, die durch hervorragende Leistungen einen wesentlichen Beitrag zur Neuorientierung der angewandten Informatik geleistet haben, Prämiert werden ausschließlich die besten Arbeiten, die die angewandte Informatik nachhaltig geprägt haben.

    Bonnie Nardi habe mehrere Generationen von Forschern ausgebildet und inspiriert, und sie setze ihre Arbeit aktiv fort, sagte Kari Kuutti von der University of Oulu in Finnland in seiner Laudatio. Seit mehr als 40 Jahren forsche Nardi und habe in diesen Jahren viel geschrieben. Bei Google Scholar finde man weit über 200 ihrer Publikationen. Viele davon seien zu Klassikern geworden, die von neuen Forschergenerationen weiterhin zitiert werden. Auch ihre Arbeit wurde bereits anerkannt: 2013 wurde sie für die CHI-Akademie nominiert und 2014 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universität Umeå, Schweden.

    Als Anthropologin interessiert Nardi sich für Sozialtheorie, Informatik und politische Ökonomie sowie für das soziale Leben im Internet, besonders für Videospiele. Ihr jüngstes Buch, „Heteromation and Other Stories of Computing and Capitalism“ wurde 2017 bei der MIT Press veröffentlicht. Bonnie ist Mitherausgeberin der MIT Press Acting with Technology Series. Sie ist Senior Editor bei der Zeitschrift Mind, Culture, and Activity, der führenden Zeitschrift für kulturhistorische Aktivitätstheorie.

    Bonnie ist an radikalen Ansätzen zur Nachhaltigkeit interessiert und ist Gründungsmitglied der LIMITS Workshop Series, die jährlich eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern zusammenbringt, die sich mit dem Thema beschäftigt, wie Computing für alternative Wirtschaftssysteme genutzt werden kann. Sie verbringt gerne Zeit mit ihren fünf Enkelkindern, geht spazieren und lernt etwas über Permakultur.

    Der IISI-EUSSET Live Time Achievement Award wird alle zwei Jahre verliehen und ihre Gewinner werden Ehrenmitglieder in der Europäischen Gesellschaft für sozial eingebettete Technologien (EUSSET – The European Society for Socially Embedded Technologies). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

    Die nächste ECSCW wird in Siegen unter Leitung von Prof. Dr. Gunnar Stevens, Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller und Jun.-Prof. Dr. Thomas Ludwig stattfinden.