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    Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller

    Kontaktdaten

    Juniorprofessur IT für die Alternde Gesellschaft

    Mail: claudia.mueller(at)uni-siegen.de

    Raum: US-F 115

    Telefon: +49 (0) 271/ 740 – 4076

    Sprechstunde: Nach Vereinbarung

    claudia_mueller-2014

     

    Willkommen

    Willkommen auf der Webseite der Juniorprofessur Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT für die Alternde Gesellschaft!

    Der Arbeitsbereich der Juniorprofessur richtet sich in der Lehre und der Forschung auf informationstechnologisch gestützte Lösungen für die Herausforderungen und Problemlagen des demographischen Wandels. Zielsetzungen richten sich auf den Erhalt und die Erhöhung der sozialen Teilhabe älterer Menschen, deren Mobilität und Selbstständigkeit sowie den Erhalt bzw. die Verbesserung des häuslichen Wohlbefindens und der Gesundheit im höheren Lebensalter.
    „Alternde Gesellschaft“ weist darüber hinaus auf intergenerationelle Konzepte eines guten Lebens und die Vielfältigkeit von individuellen Bedürfnissen und Wünschen, um ein Leben in sozialer Teilhabe führen zu können. Dazu gehört auch, eine geschlechtsspezifische Sichtweise auf die Aneignung und Nutzung neuer Medien einzunehmen. Da neuen Technologien ein hohes Innnovationspotential für die zukünftige Versorgung im häuslichen Bereich sowie im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung zugesprochen wird, ist ein fundiertes Verständnis von Alltags- und Lebensweltkontexten von älteren Frauen und Männern und Aneignungs- und Nutzungspotentialen moderner Medien unabdingbar.

    In Zugangsweisen von älteren Menschen zu neuen Medien zeigt sich der „digital divide“ oft als „gender divide“, der häufig Frauen im Zugang zu neuen Medien als Unterstützungsformen für Selbständigkeit, Selbstbestimmtheit und soziale Teilhabe ausgrenzt aufgrund geschlechtsspezifischer Rollen- und Habitualisierungsmuster. Neben den älteren Anwenderinnen von Technik spielen auch jene Personen eine wesentliche Rolle, die den Zugangsweg zu neuen Medien bereiten oder aber auch verhindern in der Rolle von Arbeitnehmerinnen, Beraterinnen, Pflegerinnen, Freiwilligendiensten etc. im Bereich der Altenarbeit.
    Die Juniorprofessur umfasst in ihrer Arbeit daher auch diese bisher in der Forschung und Technikentwicklung allgemein stark unterrepräsentierten bzw. bisher nicht reflektierte Diversity-Aspekte in der Technikaneignung und -nutzung von älteren Kohortengruppen ab dem Alter 50+ und deren Bezugspersonen. Es geht darum, diese systematisch zu erheben und dieses Wissen aktiv in Technikentwicklungsprojekte und Produktgestaltung einzubringen.

    Die Juniorprofessur stützt sich auf Forschungserkenntnisse, Vorgehensweisen und Methoden des nutzerorientierten IT-Designs, die seit vielen Jahren erfolgreich im Umfeld des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik und Neue Medien sowie der Professuren CSCW und HCI etabliert sind und zielt darauf ab, diese für die drängenden Fragestellungen der Alternden Gesellschaft zu bündeln. Einen Einblick in bisherige Forschungsfelder bietet die Seite www.inclusive-ageing.com.
    Das Spektrum der Forschungsmethoden orientiert sich an qualitativ-empirischen und partizipativen Zugängen zu den Lebens- und Arbeitswelten der zukünftigen Nutzergruppen. Die Juniorprofessur versteht sich als Partner in der Initiative der „Praxlabs“, die eine beteiligungsorientierte Technikforschung und –Gestaltung verfolgt.

     

    Mitarbeiter

    Marleen

    M.A. Jutta Jung-Henrich

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Cognitive Village.

    Mail: jutta.jung-henrich(at)uni-siegen.de
    Raum: US-E 116
    Telefon: –

    Marleen

    M.Sc. David Struzek

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Cognitive Village.

    Mail: david.struzek(at)uni-siegen.de
    Raum: US-E 116
    Telefon: +49 271 740 3069

    Marleen

    M.A. Martin Dickel

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt „Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der alternden Gesellschaft im Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“.

    Mail: martin.dickel(at)uni-siegen.de
    Raum: US-E 116
    Telefon: –

    claudia_mueller-2014

    Dominik Korczak

    Studentische Hilfskraft im Projekt Cognitive Village.

    News

    Vorträge/Aktivitäten

    Claudia Müller (2018): Die Siegener Juniorprofessorin Dr. Claudia Müller ist stellvertretende Vorsitzende der Kommission des „Achten Altersberichts“ der Bundesregierung. https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/830185.html/

    Claudia Müller (2018): SFB-Workshop “Media Ethnography – Where Is the Action? Cooperative Media Practices in Ethnographic Fieldwork”, organisiert von Clemens Eisenmann, Inka Fürtig, Simon Holdermann, David Waldecker, Claudia Müller und Martin Dickel. SFB 1187 “Media of Cooperation”, Universität Siegen, 14.-15. Juni 2018; https://www.mediacoop.uni-siegen.de/de/veranstaltungen/workshop-media-ethnography-where-is-the-action-cooperative-media-practices-in-ethnographic-fieldwork/

    Claudia Müller (2018): Johanna Meurer, Claudia Müller, Carla Simone, Ina Wagner und Volker Wulf. Vorstellung des ECSCW Papers „Designing for Sustainability: Key Issues of ICT Projects for Ageing at Home“, auf der ECSCW 2018, der 16. europäischen Konferenz des Forschungsbereichs Computer-Supported Cooperative Work in Nancy (Frankreich), Juni 2018
    https://doi.org/10.1007/s10606-018-9317-1

    Claudia Müller (2017): SFB-Workshop “Digital Platforms and Boundary Infrastructures”, organisiert von Sebastian Gießmann, Carolin Gerlitz, Hendrik Bender, Claudia Müller, Marén Schorch, Sigrid Baringhorst, Mundo Yang, Dagmar Hoffmann und Wolfgang Reißmann. SFB 1187 “Media of Cooperation”, Universität Siegen, 2.-3. November 2017; https://www.mediacoop.uni-siegen.de/de/veranstaltungen/workshop-digital-platforms-and-boundary-infrastructures/

    Claudia Müller (2017): “Praxisbasierte Technikentwicklung für die alternde Gesellschaft – Von der technischen Machbarkeit zur sozialen Innovation“, eingeladener Symposiumsbeitrag zum 3. Zukunftskongress „Technik zum Menschen bringen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Titel des Symposiums: “Innovationsgrad versus Usability”. Juni 2017.
    https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/zukunftskongress

    Claudia Müller (2017): “Praxisbasiertes Design für und mit älteren Personen “Einladung zum Fachgespräch „Sozialraum Digital – ältere Menschen als Ko-Entwickler neuer Technik“ Juni 2017, Ludwigshafen, Deutschland; Eingeladen vom Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend und abgehalten auf dem „Digitalgipfel“ 2017, organisiert vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI). https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/digital-gipfel.html

    Claudia Müller (2016): “Symposium on Challenges and experiences in designing for an ageing society. Reflecting on concepts of age(ing) and communication practices”, organisiert von Markus Garschall, Theo Hamm, Dominik Hornung, Claudia Müller, Katja Neureiter, Marén Schorch und Lex van Velsen. COOP Conference 2016 (12th International Conference on the design of Cooperative Systems) Trento, Italien, Mai 2016; http://coop2016.tech-experience.at/

    Claudia Müller (2015): „Partizipativer Designprozess (Participatory design) für neue Medien zur Förderung der Gemeinschaftsbildung und informellen Hilfe innerhalb der Nachbarschaft“; eingeladener Beitrag zum Symposium: „Gesundheit im ländlichen Raum – Ganzheitliche Ansätze zur Entwicklung ländlicher Gemeinden“, Universität Siegen und Regionale Südwestfalen 2013 – „Denkraum Zukunft Dorf“, Siegen Nov. 2015.

    Claudia Müller (2015): „Neue Informations-Technologien zur Unterstützung in der Pflege und Betreuung – zwischen technisch machbar und ethisch vertretbar“, Vortrag im Rahmen der Reihe „Gerontologisches Forum“ der LVR Klinik Bonn, Oktober 2015.

    Claudia Müller (2014): „Bildungsarrangements in höheren Altersgruppen“ – Das Gespräch wird im „Fachgespräch Bildung – Eine Frage des Alters?“ präsentiert, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., Frankfurt am Main, Dezember 2014.

     

    Ausschreibungen

    Aktuell gibt es keine aktiven Ausschreibungen.

     

    Projekte

    Aktuelle Forschungsprojekte

    ACCESS (Europäische Union, BMBF)

    ACCESS ist ein multidisziplinäres und transnationales Forschungsprojekt, das von der Joint Programming Initiative (JPI) „More Years, Better Lives – The Potential and Challenges of Demographic Change“ gefördert wird.

    Die Studie beschäftigt sich mit der digitalen Kompetenz älterer Menschen. Es werden sozial eingebettete Lernmöglichkeiten untersucht und erforscht, die es älteren Menschen mit geringen technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglichen, mit moderner Technik in Kontakt zu kommen. Auf diese Weise sollen sie in der Lage sein, sinnvolle Wege zur Umsetzung der Technologie im täglichen Einsatz zu erlernen.

    Das Projekt konzentriert sich auf den oft vernachlässigten Aspekt des lebenslangen Lernens für ältere Menschen, insbesondere im Hinblick auf assistive Technologien. Der länder-übergreifende Ansatz zeigt regionale und strukturelle Unterschiede und Hindernisse auf, denen ältere Menschen im Umgang mit Technik ausgesetzt sind. ACCESS setzt dabei auf unterschiedliche Lernprozesse (informell, non-formell und formal) in verschiedenen Lernarrangements als eine mögliche Lösung zur Bewältigung dieser Herausforderungen

    Forschungsziele

    ACCESS

    • erforscht, implementiert und evaluiert neue Formen von sozial eingebetteten Lernmöglichkeiten für ältere Erwachsene mit geringen technischen Fähigkeiten.
    • zeigt Wege auf, wie die digitale Kompetenz in Bezug auf Internetkenntnisse und die alltägliche Nutzung von assistiven Technologien bei älteren Menschen verbessert werden kann.
    • zielt darauf ab, eine neue Lernkultur für das spätere Lernen zu fördern.

    Weitere Informationen: https://www.wineme.uni-siegen.de/projekte/access/
    Projekt-Webseite: http://access.wineme.fb5.uni-siegen.de/

    Cognitive Village/ Vernetztes Dorf – Adaptiv-Lernende, technische Alltagsbegleiter im Alter (BMBF 2015-2018)

    Das Verbundprojekt verfolgt das Ziel, lernende und mobile technische Lösungen mit der vorhandenen, individuellen Wohnstruktur älterer Menschen und deren sozialen Netzwerken zu verknüpfen (Cognitive Village). Mit deren Hilfe sollen sich ältere Menschen in ihrem lokalen Umfeld leicht zugängliche Unterstützung organisieren, um trotz geistiger und/oder körperlicher Defizite weitgehend autonom leben zu können. Diese Lösungen sollen relativ einfach und niedrigschwellig gehalten werden, um die technischen, wirtschaftlichen und politischen Umsetzungschancen zu erhöhen. Nutzerperspektive älterer Menschen und ihrer sozialen Netzwerke sowie weiterer relevanter Stakeholder, die für eine Versorgung im Nahumfeld relevant sind, sichern partizipative Gestaltungsansätze eine alltagstaugliche Einbettung und Passung der technischen Lösungen. Die Lösungen werden in zwei unterschiedliche Wohnungs- und Siedlungsstrukturen eingebettet (Stadtteil und Dorf), um die Effekte des Wohn- und Lebensumfelds auf technische Lösungen ermitteln zu können.
    Weitere Informationen: http://cognitive-village.de/

    „Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der Alternden Gesellschaft“– Teilprojekt im Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“ der Universität Siegen (DFG 2016-2019)

    Kooperative Herstellung von Nutzerautonomie im Kontext der Alternden Gesellschaft. Das Forschungsvorhaben zielt auf die Untersuchung der selbstbestimmten Nutzung und Aneignung digitaler Medien durch technikaffine sowie technikferne ältere Nutzer. Hierzu sollen Aneignungskonzepte medialer Artefakte und Diskurse zur Selbstbestimmung im Kontext der Alternden Gesellschaft aufgegriffen werden. Mittels ethnographischer Aktionsforschung und mit Hilfe von Designfallstudien sollen die situierten Praktiken, sowie die Ermöglichungs- und Behinderungsfaktoren innerhalb des sozialen Umfelds von älteren Menschen erhoben, zu sensibilisierende Konzepten verdichtet und in einem partizipativen Prozess gestalterisch ausgedeutet werden.
    Informationen zur Ringvorlesung.
    Weitere Informationen: https://www.uni-siegen.de/phil/medienwissenschaft/forschung/mdk/

    Frühere Forschungsprojekte

    Hilfe, Rat & Tat für Mieterinnen und Mieter

    Die Universität Siegen erkundet in Kooperation mit der WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH und der WohnBund-Beratung NRW GmbH Potentiale neuer Medien für Wohnquartiere. Gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern eines Quartiers der WSG in Dortmund werden neue IT-gestützte Möglichkeiten erforscht und gestaltet, die soziale Teilhabe, Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit für ältere Mieter, aber auch gemeinschaftsstärkende Aspekte für alle Quartiers-Bewohner zum Ziel haben.
    Vor allem, aber nicht nur für ältere Menschen sollen Möglichkeiten geschaffen werden, mehr über die Angebote ihres Wohnviertels zu erfahren, ihre Freund- und Nachbarschaften zu pflegen und den Austausch innerhalb Ihrer Umgebung zu fördern. Besonderen Fokus erhält dabei die Erforschung von Unterstützungsmöglichkeiten für informelle nachbarschaftliche Hilfsnetzwerke.
    Weitere Informationen: http://inclusive-aging.wineme.fb5.uni-siegen.de/index.php/de/projekte/hilfe-rat-und-tat

    Social Display

    Das Projekt Social Display umfasst die Gestaltung eines großformatigen Bildschirms für stationäre Einrichtungen in der Altenpflege. Im Projekt werden neuartige Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsformen für alte Menschen erforscht und entwickelt, die soziale Teilhabe und Partizipation der älteren Mitbürger unterstützen. Die Anwendung beteiligungsorientierter und Empirie-gestützter Gestaltungsmethoden ermöglicht eine praxisbasierte Erhebung und Adressierung vorliegender Bedürfnisse mit Hilfe neuartiger Informations- und Kommunikationstechnologien.
    Weitere Informationen: http://inclusive-aging.wineme.fb5.uni-siegen.de/index.php/de/projekte/socialdisplay-de

    Alzheimer Monitoring (AMi) (BMWI 2009-2011)

    Das Pilotprojekt AMi soll dazu beitragen, nicht nur die Lebensumstände von Demenz- und Alzheimer-Kranken, sondern auch die der betreuenden Familienmitglieder und Mitarbeiter in Heimen deutlich zu verbessern. Auf der Basis neuester GPS-Technologie entwickeln und betreiben die Projektpartner von der Universität Siegen und dem Kölner Unternehmen itss ein technisches Gesamtsystem, das die jederzeitige Ortung von Demenzkranken erlaubt.
    Weitere Informationen:

    Fostering Social Interactions for a Better Life of the Elderly (FoSIBLE) (BMBF/EU AAL-JP 2009-2012)

    Das Projekt FoSIBLE soll der ständig wachsenden, älteren Bevölkerungsschicht ihre soziale Interaktion im Alltag nach individuellen Bedürfnissen und Interessen über eine einfach zu bedienende Plattform unterstützen. Das im Zentrum stehende TV-basierte Social Media Center, auf dessen Grundlage neuvernetzte Serviceangebote und Applikationen zur Unterhaltung und Kommunikation aufgesetzt werden, hat die Steigerung des Selbstwertgefühls und des Wohlempfindens der Senioren zum Ziel.
    Weitere Informationen: http://www.aal-europe.eu/projects/fosible/

    Publikationen