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    GINA


    Laufzeit: 2019 – 2021

    Förderung: BMBF

    Ansprechpartner: Felix Carros

    GINA

    Während Roboter in Fabrikhallen gang und gäbe sind, findet man sie im Privaten noch kaum. Dabei scheint es ganz verlockend, sich im Alltag ein klein wenig von Assistenz- und Servicerobotern unterstützen zu lassen. Eines ist dabei klar: Roboter sind in vielerlei Hinsicht ganz anders, als die anderen Geräte, die wir tagtäglich nutzen. Sie können sich selbstständig bewegen und aktiv auf ihre Nutzer*innen zugehen. Einige können sogar Gespräche führen und sich um soziale Bedürfnisse ihrer Nutzer*innen kümmern. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, was ein Roboter tut, sondern auch wie er es tut. Nutzer*innen müssen mit Robotern interagieren, um ihnen verständlich zu machen, was sie von ihnen wollen. Und diese „Mensch-Roboter-Interaktion“ muss so gestaltet sein, dass der Umgang mit einem Roboter nicht nur möglichst reibungslos ist, sondern auch langfristig Freude bereitet. Das interdisziplinäre Projekt GINA beschäftigt sich mit der Frage „guter“ Mensch-Robot-Interaktion.

    Als Begleitprojekt unterstützt GINA dabei den Austausch zwischen den insgesamt acht geförderten Projekten in der Fördermaßnahme „Roboter für Assistenzfunktionen“. Ziel ist es, Erkenntnisse zur Gestaltung alltagstauglicher und hochwertiger Mensch-Roboter-Interaktion auf der Basis der Arbeit in den geförderten acht Projekten zu generalisieren und zu vertiefen. Innerhalb der drei Fokusbereiche „Technologie“, „Produkt“ und „Prozess“ werden hierfür Forschungsfragen zur Intentions- und Kontexterkennung, Ästhetik und Roboterpersönlichkeit sowie Ethik, Recht und Gestaltungspraxis untersucht. Die Ergebnisse sollen von allen an dieser Fördermaßnahme Beteiligten genutzt werden und den Verbundvorhaben wertvolle Unterstützung bieten. Auf diese Weise wird eine abgestimmte Forschung aller Verbünde erreicht.

    Das Vorhaben GINA wird im Rahmen des Programms „Technik zum Menschen bringen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert