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    Projekte vor 2002

    OlViO – Organisationales Lernen in Virtuellen Organisationen

    Laufzeit: 2000-2003

    Das OlViO-Projekt verfolgt das Ziel, neue Erkenntnisse hinsichtlich der Unterstützung von Kommunikation und Kooperation im Wissensmanagement und im Einsatz elektronischer Medien zur Weiterqualifizierung in virtuellen Organisationen zu gewinnen und deren Anwendung in der Praxis zu untersuchen. Dazu werden bei den vier beteiligten Unternehmen Probleme im Umgang mit dem in der Organisation vorhandenen Wissen und der Praxis der betrieblichen Weiterbildung analysiert. Basierend auf diesen Analysen werden in zwei Evolutionszyklen beteiligungsorientiert Maßnahmen zur Verbesserung des Wissens- und Vertrauensmanagements wie auch der Weiterbildungskonzepte entwickelt und erprobt. Für den Weiterbildungsbereich werden Konzepte zur Förderung computerunterstützten kooperativen Lernens erarbeitet. Bezüglich der Wissensgenese werden Konzepte einer adäquaten technischen Unterstützung von Gruppensitzungen weiterentwickelt.

    KoKoBel

    Laufzeit: 2001-2002

    Das Ziel dieses Projekts war die Entwicklung einer multidisziplinären und kooperativen Arbeitsumgebung mit Hilfsmitteln aus dem Bereich des Virtuellen Engineering sowie der IuK für die Ablaufoptimierung von Produktionsanlagen. Das Fraunhofer FIT wurde dabei mit dem Schwerpunkt die Zusammenarbeit von Konstruktion, Simulation, Planung und Vorort-Support durch die Integration der verschiedenen Spezialanwendungen zu unterstützen vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) im Rahmen des Förderprogramms Leben und Arbeiten in einer vernetzten Welt“ betraut. Die Arbeitsumgebung besteht aus flexibel kombinierbaren Elementen einer domänen-spezifisch gestalteten Roomware.

    VIROR – Televorlesung “Informatik und Gesellschaft”

    Laufzeit: 1999

    In einer gemeinsamen Lehrveranstaltung der Universitäten Bonn, Freiburg, Mannheim und Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Virtuellen Hochschule Oberrhein wurden neue Lehrmethoden im Kontext des Einsatzes neuer Medien erprobt und bewertet.

    OrgTech – Organisationsentwicklung bei der Einführung computerunterstützter Telekooperation in klein- und mittelständischen Ingenieurbüros

    Laufzeit: 1998-2000

    Ziel des Projektes war die beispielhafte Einführung und anwendungsspezifische Anpassung eines integrierten CSCW-Systems zur Unterstützung räumlich verteilter Arbeit im Konstruktionsbereich. Das Institut für Informatik III der Universität Bonn wurde damit von der EU-Kommission und MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW) betraut. Dabei wurden insbesondere die sich bei der Einführung von Groupware ergebenden Potentiale zur inter- und intraorganisationalen Prozeßinnovation gemeinsam mit den Anwendern untersucht und dokumentiert. Die im Projekt gesammelten Erfahrungen technischer und organisatorischer Art sollen wissenschaftlich ausgewertet und transferiert werden. Dazu ist eine WWW-Portal entwickelt worden

    InKoNetz: Integriertes Kooperations- management in Netzwerkorganisationen

    Laufzeit: bis 2000

    Immer mehr kleine und mittlere Dienstleistungsanbieter setzen durch die Notwendigkeit, in einem komplexen und dynamischen Markt flexibel reagieren zu müssen, netzwerkartige Organisations- und Unternehmenskonzepte um: Aufgaben werden dort projektbezogen durch die Kooperation von Individuen und unterschiedlicher Teams des Netzwerkes sowie gegebenenfalls unter Hinzunahme von Externen bewältigt.

    Der Markterfolg hängt dabei weitgehend davon ab, inwieweit es gelingt, den durch die Netzwerkstruktur prinzipiell gefährdeten Zusammenhalt der Organisation und die offenen Kooperationsstrukturen durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen und gleichzeitig die Flexibilität des Unternehmens zu erhalten.

    POLITeam – Vorgangsbearbeitung, Archivierung und koordinierte Gruppenarbeit in verteilten Organisationen

    Laufzeit: 1994-1998

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Groupware für die zwischen Bonn und Berlin verteilte Regierungsarbeit. Dazu wird eine marktgängige Anwendung in drei Anwendungsfeldern eingeführt und entsprechend der von den Nutzern geäußerten Anforderungen weiterentwickelt. Arbeitsschwerpunkte der Universität Bonn liegen dabei auf den Feldern: Zugriffsrechte in Groupware, Dokumentenretrieval, anpaßbare Systemgestaltung, Konfliktmanagement, Konzepte für geeigneten Nutzersupport, Konventionen bei computerunterstützer Gruppenarbeit und Analyse von Kommunikationsveränderungen.

    Verdi: Verteilte Dienstleistungsinnovation im Ingenieur- und Architekturbereich

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuartiger Konzepte zur organisatorischen und technischen Vernetzung virtueller Unternehmen. Die drei Anwender (BET, BUSSE & GEITNER und Werner) arbeiten räumlich verteilt, kontraktieren fallweise mit Teleworkern und erweitern augenblicklich gemeinsam mit externen Kooperationspartnern (Wirtschaftsprüfern, Finanzdienstleistern, Statikern und Handwerkern verschiedener Gewerke) ihr Dienstleistungsspektrum. Die im Projekt gesammelten Erfahrungen sollen im Hinblick darauf wissenschaftlich ausgewertet werden, inwiefern die interne und firmenübergreifende Netzwerkbildung die beteiligten Organisationen befähigt, innovative Dienstleistungen zu entwickeln.

    PEM: Analyse und Optimierung von inner- und zwischenbetrieblichen Kooperationsbeziehungen kleiner und mittelständiger Unternehmen

    Ziel des Projektes besteht in der Analyse und Optimierung der Kooperationsbeziehungen in einem Dienstleistungskonsortien der Bauwirtschaft. Gemeinsam mit den Anwenderorganisationen werden geeigneter Kommunikations- und Kooperationsformen entwickelt sowie Anforderungen für die Gestaltung von Telekooperationswerkzeugen erarbeitet.

    EMAILLE: Beteiligungsorientierte Maßnahmen zur Produktdiversifizierung als Krisenintervention in einem mittelständigen Emaillierwerk

    Ziel des Projektes war es, die Marktposition eines sich in einer wirtschaftlichen Krisensituation befindlichen Unternehmens durch beteiligungsorientierte Reorganisationsmaßnahmen zu verbessern. Dazu wurden mehrere Planungsgruppen und Qualitätszirkel etabliert, moderiert und bei der Umsetzung ihrer Verbesserungsvorschläge unterstützt.

    CSCW in Designumgebungen

    Die im GvS-Projekt erzielten Ergebnissen – insbesondere zum technisch unterstützten Konfliktmanagement – wurden im Bereich des Concurrent Engineerings angewandt. In einer aktiven Datenbank wurden mit Hilfe von ECA-Regeln verschiedene Konfliktregelungsmechanismen und die dazugehörigen Konfigurationstools implementiert.

    GvS: Entwicklung von Gestaltungsanforderungen für vernetzte Systeme

    Ziel des Projektes war zu untersuchen, inwiefern die Ergebnisse der bis dato vornehmlich auf Einzelarbeitsplätze bezogenen software-ergonomischen Diskussion (z.B.: Gestaltungsgrundsätze der DIN 66234 Teil 8) sich auf Groupware übertragen lassen. Dazu wurden empirische Untersuchungen in mehren Organisationen durchgeführt, die vernetzte Systeme anwenden. Als Projektergebnis entstand ein Katalog software-ergonomischer Gestaltungsanforderung für Groupware.

    VIRTO: Design of Multimedia Technologies for Virtual Organizations

    Im VIRTO-Projekt soll die Frage beantwortet werden, wie multimediale Informations-, Kommunikations- und Kooperationstechnologien im Anwendungsfeld virtuelle Organisation so gestaltet werden können, daß sie erfolgreich mit organisatorischer Komplexität umgehen und die notwendige Flexibilität entwickeln können. Für die Informatik wird das Projekt relevante Ergebnisse zur spezifischen Gestaltung multimedialer Systeme für virtuelle Organisationen erbringen. Dazu dienen Gestaltungsgrundsätze, die im Projekt aus Technik- und Literaturstudien sowie aus der Empirie bei einem Anwendungspartner gewonnen werden. Diese Gestaltungsgrundsätze können dann einerseits eine der Grundlagen für zukünftige technische Neuentwicklungen im Bereich virtueller Organisationen sein, andererseits sollen sie Unterstützung bei der Evaluation und insbesondere Weiterentwicklung und Anpassung existierender Systeme im Hinblick auf ihre Tauglichkeit für virtuelle Organisationen bieten.

    Publikationen