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    Störfallkommunikation – Pro-Aktives Kommunikationsmanagement für den Störfall

    Laufzeit: 2006-2008

    Förderung: RWE Rhein-Ruhr Netzservice

    Ansprechpartner: Prof. Dr. Volkmar Pipek

    Beschreibung

    Das Forschungsprojekt unter der Leitung des Instituts für Medienforschung (IfM) analysiert neue Möglichkeiten der Kunden­kommu­ni­ka­tion im Störfall. Im Besonderen wird untersucht, welche kommu­nikativen Maßnahmen und Ak­tio­nen unter­nom­men werden können, um Betroffene von Stromausfällen zu infor­mie­ren und zu unterstützen. Das Projekt wird in enger Kooperation mit und Finanz­ier­ung durch RWE Rhein-Ruhr Netzser­vice durchgeführt, welches das größte deutsche Netz­ser­vice-Unternehmen darstellt und verantwortlich ist für den Be­trieb und die Steuerung der Strom-, Gas- und Wasserversorgungsnetze, die der RWE Rhein-Ruhr AG gehören. Das Projekt um­fasst (1) die Evaluation der der­zei­tigen Methoden und Instrumente zur Störfall­kommu­nikation, welche bereits von der RWE benutzt werden, (2) die Auswer­tung des Stands der Technik sowie zu­künftige Entwicklungen in den Medien- und In­for­mationstechnologien, welche für die Unterstützung im Stör­fall genutzt wer­den können, sowie (3) die Er­for­schung früherer Stromausfälle und Natur­ka­tas­trophen mit ihren spezifischen kommu­nikativen Problemen.
    Das Hauptziel des Projektes ist die Realisierung eines pro-aktiven Kommu­ni­ka­tionsmanage­ment-Tools, um Personen zu helfen, die von einem Strom­aus­fall, vom kleinen Aussetzer bis zum Worst-Case Sze­na­rio, betroffen sind. Das For­schungs­projekt will daher kommunikative, orga­ni­sa­tor­ische und technische Maßnahmen zur Verbesserung der Stör­fall­kommu­ni­ka­tion for­mulieren. Diese beinhalten die prototypische Realisierung eines auto­ma­tisierten Systems zur Information der Kunden, welches die verschiedenen Kanäle wie Rundfunk, In­ter­net und mobile Medien inte­griert. Weiter beinhaltet es die Identifikation ty­pi­scher Störfallszenarien mit ihren jeweils typischen chronologischen Abfolgen. Diese Szenarien sollen wich­tige Zeitfenster für die Kommunikation aufzeigen. Das Projekt soll Wege und Möglichkeiten zur Integration dieser Maßnahmen und neuen Techno­lo­gien in das bestehende Management der Störfallkommuni­ka­tion bei der RWE Rhein-Ruhr Netzservice deutlich machen.

    Publikationen

    2010

    Claudia Müller, Volkmar Pipek, Christian Reuter, Claudia Mueller, Volkmar Pipek, Christian Reuter (2010) Globale Infrastruktur - lokales Arbeiten: Praxis IT-gestützter Wartung bei einem Energieversorger, Mensch & Computer 2010: Interaktive Kulturen, Jürgen Ziegler, Albrecht Schmidt (Hrsg.), S. 37-46, Duisburg, Germany: Oldenbourg-Verlag, pdf

    2009

    Christian Reuter, Volkmar Pipek, Claudia Mueller, Claudia Müller (2009) Avoiding crisis in communication: a computer-supported training approach for emergency management, International Journal of Emergency Management (IJEM) 6(3-4), S. 356-368, pdf

    Christian Reuter, Volkmar Pipek, Claudia Mueller, Claudia Müller (2009) Computer Supported Collaborative Training in Crisis Communication Management, Proceedings of the Information Systems for Crisis Response and Management (ISCRAM), Jonas Landgren, S Jul (Hrsg.), Gothenburg, Sweden: ISCRAM, pdf

    Christian Reuter (2009) Social Software als kritische Informations-Infrastruktur, Mensch & Computer: Workshopband, Saskia Kain, Doreen Struve, Hartmut Wandke (Hrsg.), S. 140-144, Berlin, Germany: Logos-Verlag, pdf

    Christian Reuter, Volkmar Pipek (2009) Krisenkommunikation trainieren: Ein webgestützter Ansatz, Mensch & Computer 2009: Grenzenlos frei?, Hartmut Wandke, Saskia Kain, Doreen Struve (Hrsg.), S. 93-102, Berlin, Germany: Oldenbourg-Verlag, pdf

    2008

    Christian Reuter (2008) Computerunterstütztes kollaboratives Training im Krisenkommunikations-Management am Beispiel eines Energieversorgungsunternehmens (Diplomarbeit), Volkmar Pipek, Volker Wulf (Hrsg.), S. 107 p.