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    2. Mai 2017

    Stellenausschreibung SHK/WHB: Redaktion, Design und Entwicklung

    Am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien ist ab sofort eine Stelle SHK oder WHB im Umfang von 8 Wochenstunden zu besetzen. Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Studierenden der Uni Siegen.

    Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien gehört zum Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Neben der Lehre im Bereich Wirtschaftsinformatik/Human-Computer-Interaction wird im Rahmen mehrerer Projekte zu verschiedenen Thematiken geforscht.

    Ihre Aufgaben: Das Aufgabenspektrum und die Arbeitszeiten sind flexibel und vielfältig. Mögliche Aufgaben umfassen:

    • Einrichtung und Pflege von Webseiten, primär auf Basis von WordPress
    • Unterstützung bei der Pflege, Weiterentwicklung und Troubleshooting von Webseiten bereits vorhandener, breitgefächerter Forschungsprojekte
    • Unterstützung bei der Erstellung und Gestaltung von Printmedien (Flyer, Poster usw.)
    • Designaufgaben (Logo-, Grafik- und Interaktionsdesign)

    Eine längerfristige Zusammenarbeit ist möglich und erwünscht. Als Bachelor-Student würden Sie als studentische Hilfskraft, als Master-Student als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss angestellt.

    Ihr Profil: Student im Bachelor oder Master aller Fachbereiche, Zuverlässigkeit und Engagement. Erfahrung im Umgang mit Content-Management-Systemen werden vorausgesetzt. Kenntnisse im Bereich Web-Entwicklung, Printdesign und Druckvorstufe sind von Vorteil.

    Ansprechpartner: Bitte bewerben Sie sich mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf als eine einzige PDF ab sofort bei Jasmin Kirchhübel (jasmin.kirchhuebel@uni-siegen.de).

    Die vollständige Ausschreibung als PDF.

    26. April 2017

    Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn

    In der Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht ist an der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insb. „IT für die alternde Gesellschaft“ ab dem 1. Mai 2017 im Rahmen des vom BMBF-geförderten Drittmittelprojekts „Cognitive Village“ eine Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L) mit der regelmäßigen Arbeitszeit befristet bis zum Projektende 31.08.2018 zu besetzen. Eine Verlängerung der Stelle wird angestrebt. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

    Ihre Aufgaben:

    • Ihre Kernaufgabe ist die Mitarbeit in einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt zur sensor-basierten Alltagsunterstützung von älteren Menschen in ländlichen und städtischen Räumen. Das Ziel des Projekts ist es, älteren Menschen und deren sozialen Netzwerken auf der Basis IKT- und Sensortechnologie-gestützter Anwendungen Alltagsinteraktionen zu erleichtern und ein sicheres Leben mit hoher Lebensqualität im angestammten Wohnumfeld zu ermöglichen.
    • Im Praxlabs-Ansatz besteht das Ziel, Technikentwicklung und -aneignung in Langzeit- und large-scale-Perspektive in Bezug auf alle relevanten Stakeholder zu analysieren, zu bewerten und anzuleiten. Methodische Basis bilden hierzu Ansätze aus Participatory Design, Action Research und Feldforschung.
    • In Bezug auf die avisierte Anwendergruppe der älteren, nicht technikaffinen Menschen werden Methoden und Ansätze entwickelt, die Technikzugänge ermöglichen und längerfristige Auseinandersetzungen mit neuen Medien in der Alltagspraxis ermöglichen. Als Mitarbeiter der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insb. „IT für die alternde Gesellschaft“ beschäftigen Sie sich mit der Schnittstelle Participatory Design und Gerontologie und tragen neben der Anforderungsanalyse und Aneignungsunterstützung vor allem zur Konzeption, Entwicklung und Evaluation von sensorgestützten Anwendungen bei. Hierzu arbeiten Sie eng mit den beteiligten Projektpartnern zusammen.
    • Ihre Forschungsergebnisse nutzen Sie für wissenschaftliche Veröffentlichungen und die eigene Qualifizierung. Im Projekt entwickeln Sie ein Promotionsvorhaben, das von der Juniorprofessur aktiv unterstützt wird.

    Es handelt sich um eine Stelle zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung. Hierzu wird im Rahmen der Dienstaufgaben Gelegenheit gegeben.

    Ihr Profil:

    • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master, Magister, vergleichbarer Abschluss eines Lehramtsstudiums oder vergleichbarer ausländischer Abschluss) im Fach Wirtschaftsinformatik, Human-Computer-Interaction oder Informatik oder vergleichbarer Abschluss, der auch im Bereich der Soziologie oder Pädagogik liegen kann. Die Bereitschaft, sich in technische Fragestellungen und Methoden einzuarbeiten, muss gegeben sein.
    • Kenntnisse im Bereich der nutzerzentrierten Softwareentwicklung und Usability
    • Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten und insbesondere in qualitativen Forschungsmethoden (Feldforschung, Action Research)
    • Kommunikationsfähigkeit und eigenständiges Arbeiten
    • Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
    • Sehr gute Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
    • Die Universität Siegen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten.
      Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter sind erwünscht.

      Auskunft erteilt Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller unter Telefon 0271 740 4076 oder per E-Mail an claudia.mueller@(at)uni-siegen.de.

      Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) richten Sie bitte bis 3. Mai 2017 unter Angabe der Ausschreibungskennziffer 2017/III/WI/WM/91 an Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller, Fakultät III, Universität Siegen, 57068 Siegen.

      Informationen über die Universität Siegen finden Sie auf unserer Homepage www.uni-siegen.de.

      Die vollständige Ausschreibung gibt es hier als PDF.

    13. April 2017

    Ausschreibung Abschlussarbeit: Analyse und Aufarbeitung innovativer Serviceangebote im Kontext des Connected Car

    Analyse und Aufarbeitung innovativer Serviceangebote im Kontext des Connected Car

    Stichworte: Mobility, Connected Car, Mobilitäts-Dienstleistungen, Marktanalyse

    Hintergrund: Das Thema Connected Car boomt seit einigen Jahren. Digitale Dienstleistungen rund um die Mobilität mit dem Auto – ob eigenes oder geliehenes – sind ein stark wachsendes Geschäftsfeld.
    Hierbei besteht der Markt für digitale Services für das Auto zum einen aus den großen, traditionellen OEMs, die große Anstrengungen unternehmen, den Zugang zum Kunden über das Auto selbst suchen. Ähnlich verfahren nativ digitale Player wie Tesla oder mit Abstrichen auch Google, mit dem Vorteil einer größeren Erfahrung in diesen Bereichen, oder einem weit reichenden Netzwerk von Datenquellen, um bessere Dienstleistungen anbieten zu können. Drittens bestehen aber auch für die große Mehrzahl der aktuell noch „unconnected cars“ Nachrüstangebote, die bspw. in Kombination mit dem Smartphone oder als Standalone-Version meist auf Basis von OBD II Dongles digitale Automobil-Services anbieten.
    Während es eine langjährige Forschung zum Automotive Design gibt, sind Design-Anforderungen an digitale Servicedienstleistungen rund um das Auto, die möglicherweise weder während der Fahrt noch im Auto wahrgenommen werden, weitaus weniger erforscht. Die Marktanalyse soll dazu beitragen, einerseits aktuelle technologische Trends und Gestaltungsansätze zu identifizieren und andererseits Akzeptanz-Faktoren und den Gestaltungsraum von digitalen Service-Dienstleistungen zu explorieren. Darüber hinaus soll darauf gespiegelt werden, wie sich Marktlösungen positionieren, d.h. welche Dienstleistungen angeboten werden, wie diese technisch (insb. Bei Nachrüstlösungen) umgesetzt werden und welches Geschäftsmodell zugrunde liegt.

    Die Aufgabe unterteilt sich in die folgenden Arbeitspunkte, die je nach Umfang der Arbeit fokussiert werden können:

    • Analyse des internationalen Marktes zum Thema Connected Car Services auf Ebene der OEM sowie dritter Service-Anbieter
    • Erstellung einer Übersicht jeweils genutzter Basistechnologien und deren Eigenschaften
    • Einordnung und Bewertung vorherrschender Gestaltungsansätzen sowie Geschäftsmodellen und offenen Forschungsfragen rund um Connected Car Dienstleistungen.

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Human Computer Interaction, oder des Wirtschaftsingenieurwesens im Haupt- oder Masterstudium, oder engagierte BA Studierende der o.g. Studiengänge

    Voraussetzungen: Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen, Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit.

    Ansprechpartner:
    Timo Jakobi (timo.jakobi@uni-siegen.de)
    Prof. Dr. Gunnar Stevens (gunnar.stevens@uni-siegen.de)

    Alle Informationen als PDF.

    13. April 2017

    Ausschreibung Abschlussarbeit: „Wem gehören Daten im Connected Car?“

    „Wem gehören Daten im Connected Car?“: Eine quantitative Einordnung aus Fahrersicht

    Stichworte: Mobility, Connected Car, Mobilitäts-Dienstleistungen, Marktanalyse

    Hintergrund: Das Thema Connected Car boomt seit einigen Jahren. Digitale Dienstleistungen rund um die Mobilität mit dem Auto – ob eigenes oder geliehenes – sind ein stark wachsendes Geschäftsfeld. Neben dem autonomen Fahren an sich, soll die Auswertung und Verwertung digital anfallender Daten im Connected Car weiter zu diesem Wachstum beitragen.
    Obwohl viele Dienste vordergründig kostenlos sind, werden diesen Daten werden zunehmend ökonomische Werte zugeschrieben und zum Zwecke der Profilbildung über Kunden gespeichert und gehandelt, was häufig ohne wissentliche Genehmigung des Nutzers geschieht.

    Für den Bereich des Connected Car ist dabei – ähnlich wie für viele Bereiche des Internet of Things – rechtlich weitgehend unklar, wem die durch die Fahrt in einem Connected Car anfallenden Daten gehören. Stakeholder – mit jeweils individuellen Auswertungsinteressen – reichen vom OEM, über den Zulieferer oder dem Fahrer selbst bis zum professionellen Datenhändler.

    Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll mittels einer quantitativen Umfrage ermittelt werden, wie FahrerInnen zum Thema Datenschutz im Connected Car stehen. – Wem gehören die Auto-Daten aus Verbrauchersicht? Wie und wann möchte ein Fahrer über die eventuelle Datenweitergabe entscheiden? Soll dies bei Kauf/Vertragsabschluss geschehen, oder vor jeder Fahrt? Und inwiefern werden Daten aus dem Automobil überhaupt als sensibel erachtet?

    Die Aufgabe unterteilt sich in die folgenden Arbeitspunkte, die je nach Umfang der Arbeit fokussiert werden können:

    • Aufstellung von Hypothesen in den Bereichen: Dateneigentümerschaft, Datenkontrolle und Verständnis von Daten
    • Identifikation geeigneter Wege der Verbreitung der Studie
    • Methodisch angeleitete Konzeption, Durchführung und Analyse der quantitativen Umfrage
    • Ableitung von Gestaltungsvorschlägen für Datenschutzmanagement im Connected Car

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Human Computer Interaction, oder des Wirtschaftsingenieurwesens im Haupt- oder Masterstudium, oder engagierte BA Studierende der o.g. Studiengänge

    Voraussetzungen: Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen, Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit.

    Beginn: Sofort
    Ansprechpartner:
    Timo Jakobi (timo.jakobi@uni-siegen.de)
    Prof. Dr. Gunnar Stevens (gunnar.stevens@uni-siegen.de)

    Alle Informationen auch als PDF.

    13. April 2017

    Ausschreibung Abschlussarbeit: Das „data aware cord“

    Das „data aware cord“: Was es heißt, unsichtbaren Datenfluss für Anwender erlebbar zu machen.

    Stichworte: Mobility, Connected Car, Mobilitäts-Dienstleistungen, Marktanalyse

    Hintergrund: Daten stellen einen zentralen Rohstoff des 21. Jahrhunderts dar, um entscheidungsrelevante Informationen zu extrahieren, Wettbewerbsvorteile zu erzielen, Einsparpotenziale realisieren und neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsfelder zu ermöglichen. Insbesondere Mehrwertdienstleistungen, die einen volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen eines flächendeckenden Roll-Outs von Smart Metern und intelligenten Messsystemen erst ermöglichen, benötigen zum intelligente Verfahren.

    Auf der anderen Seite sind Möglichkeiten für Haushalte, erleben zu können, wann (Nutzungs-) Daten abfließen, sehr begrenzt – ganz zu schweigen davon, diese Daten zu verstehen. Diese Problematik besteht ganz ähnlich im Bereich des Energieverbrauchs. Als einen ersten Schritt in die Richtung, zuvor einen unsichtbaren Verbrauch sichtbar zu machen, wurde für den Energieverbrauch das sog. „power aware cord“ gestaltet. Dieses Kabel leuchtet blau, sobald ein Strom hindurchfließt. Analog soll im Rahmen dieser Abschlussarbeit mehrere Prototypen erstellt werden, der Datenfluss im Zuhause sicht- und damit erlebbar macht. Denkbare Quellen wären hierfür ein PC/Laptop, aber auch Smart TVs oder allgemein ein Router.

    In einer qualitativen Aneignungsstudie sollen dazu Nutzer herangezogen werden, die über eine begrenzte Zeit mit diesem Gegenstand leben und ihre Erfahrungen und Eindrücke davon zum Ausdruck bringen sollen. Dadurch soll das Potential des data aware cords für eine Sensibilisierung für unkontrollierten Datenabfluss erforscht werden.

    Die Aufgabe unterteilt sich in die folgenden Arbeitspunkte, die je nach Umfang der Arbeit fokussiert werden können:

    • Konzeption des Ambient Feedback Mechanismus für einen „Power Aware Cord“-Prototypen in Anlehnung an das Power aware cord.
    • Eigenständige Entwicklung von drei Hardware-Prototypen
    • Durchführung und Analyse einer Aneignungsstudie bei drei Haushalten

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Human Computer Interaction, oder des Wirtschaftsingenieurwesens im Haupt- oder Masterstudium, oder engagierte BA Studierende der o.g. Studiengänge

    Voraussetzungen: Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen, Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit, Kenntnisse oder Spaß an der Arbeit im Bereich Elektronik.

    Beginn: Sofort
    Ansprechpartner:
    Timo Jakobi (timo.jakobi@uni-siegen.de)
    Prof. Dr. Gunnar Stevens (gunnar.stevens@uni-siegen.de)

    Alle Informationen auch als PDF.

    12. April 2017

    Ausschreibung Projekt-, Master- oder Bachelorarbeit

    Physische Modellierung von IT-Sicherheit bei Stadtwerken

     Stichworte: 3D-Druck, Modellierung, Visualisierung, Netzwerke, IT-Sicherheit, Benutzbarkeit, Energienetze

    Im Forschungsprojekt SIDATE (www.sidate.org) setzen wir uns mit IT-Sicherheit bei Energienetzbetreibern auseinander. Die Energienetze (Strom, Gas, Fernwärme) stellen nach dem Gesetz eine kritische Infrastruktur da, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Zur Verbesserung der IT-Sicherheit wird im Projekt SIDATE dazu unter anderem eine leichtgewichtige Beschreibungssprache zur Beschreibung, Visualisierung und Bewertung sicherheitsrelevanter Infrastrukturelemente sowie ihrer Zusammenhänge mit Organisationseinheiten und Geschäftsprozessen entwickelt.

    In dieser Abschlussarbeit soll darauf fokussiert werden, ein Konzept zur Modellierung der IT-Infrastruktur mittels physischer, 3D-gedruckter Gegenstände zu entwickeln. Dabei sollen die Komponenten der kritischen Infrastruktur und ihre Vernetzung untereinander durch passende 3D-Modelle beschrieben und somit haptisch Wahrnehmbar gemacht werden. Die Herausforderung liegt in der Darstellung von IT-sicherheitsrelevanten Aspekten innerhalb eines 3-dimensionalen Modells. Das physische Modell soll Sicherheitsrisiken und den logischen und physischen Aufbau der Kritischen Infrastruktur visualisieren und erfahrbar machen. Neben der Konzeption und Umsetzung der Modellierungssprache soll ein beispielhaftes typisches Stadtwerk konstruiert und anschließend gedruckt werden. 3D-Drucker stehen zur Verfügung.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab Sofort

    Alle Informationen auch als PDF

    12. April 2017

    Ausschreibung einer Seminararbeit

    Usability-Tests von Webseiten und Apps am Beispiel der SIDATE Plattform

    Stichworte: Usability-Test, Usability, IT-Sicherheit, Kritische Infrastrukturen

    Im Forschungsprojekt SIDATE (www.sidate.org) setzen wir uns mit IT-Sicherheit bei Energienetzbetreibern auseinander. Energienetze (Strom, Gas, Fernwärme) stellen nach dem Gesetz eine kritische Infrastruktur da, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Als Basis für die Verbesserung der IT-Sicherheit wird im Projekt SIDATE dazu unter anderem eine Plattform zum Erfahrungs-Austausch zwischen den Energienetzbetreibern entwickelt.

    In dieser Seminararbeit soll ein Überblick über verschiedene Usability-Testmethoden erarbeitet werden. Gleichzeitig soll die SIDATE Austauschplattform mittels ausgewählter Usability-Testmethoden getestet werden. Die erzielten Ergebnisse sollen in der Seminararbeit so aufbereitet werden, dass diese zur Weiterentwicklung der Plattform verwendet werden können.

    Die SIDATE-Austausch-Plattform besteht aus mehreren Bestandteilen. Neben der Hauptplattform, einer Website, gibt es noch ein Feedback-Tool. Dieses dient dazu schnell Feedback zur Einführung verschiedener IT-Sicherheitsmaßnahmen zu erhalten. Das Tool besteht aus einer Webapplikation und einer Mobilen Applikation. Insgesamt sollen alle drei Bestandteile getestet werden.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab Sofort

    Alle Informationen auch als PDF

    3. April 2017

    Newsletter der Fakultät III: Ausgabe 14

    Der neue Newsletter der Fakultät III ist verfügbar: als PDF.

    3. April 2017

    Die IT-Branche weiblicher machen

    Wie kann die Rolle von Frauen in IT-Unternehmen gestärkt werden? Das erforschen WissenschaftlerInnen der Uni Siegen gemeinsam mit KollegInnen der Hochschule Heilbronn und des Kompetenzzentrums „Technik-Diversity-Chancengleichheit“.

    Männer entwickeln die Software, Frauen sitzen im Call-Center und nehmen Kundenanrufe entgegen. In der IT-Branche sind die Geschlechterrollen in vielen Unternehmen nach wie vor ungleich verteilt. Programmiererinnen, Software-Entwicklerinnen und Ingenieurinnen sind in der Minderheit, die entsprechenden Abteilungen nicht selten Männerdomänen. Welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um das zu ändern, erforschen WissenschaftlerInnen der Uni Siegen in dem Verbund-Projekt GeWInN („Gender. Wissen. Informatik. Netzwerk zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik“). Sie kooperieren dazu mit KollegInnen der Hochschule Heilbronn und des Kompetenzzentrums „Technik-Diversity-Chancengleichheit“ in Bielefeld.

    Karriereoptionen von Frauen in der IT verbessern

    „Voller guter Absicht können Frauen in der IT manchmal Rollen erhalten, die ihre Möglichkeiten einschränken“, sagt Projekt-Koordinatorin Prof. Dr. Nicola Marsden von der Hochschule Heilbronn. Dabei sei Geschlechtergerechtigkeit für die Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Das sieht auch Anne Weibert vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Uni Siegen so. Ob der Gender-Aspekt bei der Produktentwicklung mitgedacht wird, beeinflusst nicht zuletzt auch das Ergebnis, betont Weibert: „Eine Technologie, die im Wesentlichen von Männern entwickelt wurde, spricht Frauen möglicherweise weniger an. Auch deshalb macht es Sinn, die Karriereoptionen von Frauen in der IT zu verbessern.“

    Ziel des GeWInN-Projektes ist es, den Austausch zwischen Unternehmen einerseits und der Genderforschung an Hochschulen andererseits zu fördern. Wie können Unternehmen anwendungsbezogenes Geschlechterwissen in ihre Organisations- und Prozessabläufe integrieren – und so ein attraktiveres Arbeitsumfeld für weibliche Nachwuchskräfte schaffen? Das soll unter anderem mit so genannten „Real-Laboren“ erforscht werden, einem innovativen Ansatz, der an der Uni Siegen schon mehrfach erprobt wurde: Unternehmen fungieren dabei als „lebendige Labore“. Die WissenschaftlerInnen entwickeln gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Lösungen für unterschiedliche Probleme.

    „Real-Labore“ für unterschiedliche Fragestellungen

    Aktuell suchen die Siegener ForscherInnen Unternehmen, die sich im Rahmen von GeWInN an den Real-Laboren beteiligen möchten. Sechs Betriebe sollen es insgesamt sein, sagt Team-Leiter Michael Ahmadi: „In jedem Betrieb werden wir einer anderen Fragestellung nachgehen. Themen, die uns interessieren sind zum Beispiel der Umgang mit Geschlechterungerechtigkeit, die Rollenverteilung in Meetings und bei der Projektarbeit oder das Thema ‚gendersensibles IT-Design‘.“ Dazu soll zunächst der jeweilige Ist-Zustand in den Unternehmen erfasst werden – etwa durch die Analyse von Strukturen und Arbeitsabläufen sowie Mitarbeiter-Interviews. Gemeinsam sollen anschließend Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt und erprobt werden. „Für die Unternehmen sind die Real-Labore eine Chance, das Gender-Thema mit wissenschaftlicher Unterstützung anzugehen“, sagt Ahmadi. „Gleichzeitig lernen wir von den Unternehmen und können praktische Erkenntnisse in unsere Forschungsarbeit aufnehmen.“

    Mehrere öffentliche Fachtage sollen Einblicke in die Forschungsergebnisse aus den Real-Laboren geben. Zum fachlichen Austausch sind im Rahmen des Projektes außerdem eine wissenschaftliche Konferenz und eine begleitende Online-Plattform geplant. Ein Steuerungskreis aus renommierten Gender-ForscherInnen und Unternehmens-Praktikern wird die auf drei Jahre angelegte Projektarbeit begleiten. Die Ergebnisse sollen anschließend in Handlungsempfehlungen für den Einsatz in Unternehmen und wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert werden. GeWInN wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Unternehmen, die sich im Rahmen des GeWInN-Projektes an den Real-Laboren der Siegener ForscherInnen beteiligen möchten, können sich per Mail unter GenderWissen@listserv.uni-siegen.de melden.

    Kontakt:
    Michael Ahmadi (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien), E-Mail: michael.ahmadi@uni-siegen.de, Tel: 0271-740 3383.

    Gewinn_web

    Forschen an der Uni Siegen zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit in der IT“: Konstantin Aal, Anne Weibert, Team-Leiter Michael Ahmadi und Sarah Lieven vom Lehrstuhl für Wirtschaftinformatik und Neue Medien.

    3. April 2017

    Ausschreibung: Projektarbeit(en) im Forschungsprojekt Smart Home

    UX-Design für Smart Home Bestellplattform: Verbesserung des Nutzungserlebnisses durch Vorkonfiguration der Hard- und Software

    Stichworte: UX-Design, User Experience, Wireframe

    Hintergrund: Im Forschungsprojekt SmartLive (http://smart-live.info) setzen wir uns mit dem Thema User Experience im Smart Home auseinander. Die Entwicklungen im Smart Home begleiten Forscher und Entwickler sowie technik-affine Nutzer schon seit längerer Zeit. Gerade bei der Gestaltung technischer Anwendungen für die häusliche Nutzung und den Freizeitbereich sind eine intuitive Bedienung und das positive Nutzungserlebnis für die Akzeptanz der Artefakte und Konzepte durch die Nutzer entscheidend. Dieses startet schon beim Kauf – mit der Entscheidung für das richtige System – und wird mit dem Pairing der Komponenten und deren Konfiguration mit Szenarien weitergeführt.

    Für Smart Home gelten diese Anforderungen in besonderem Maße. Das Marktangebot ist vielfältig, aber dennoch und möglicherweise gerade deshalb, haben sich diese Systeme noch nicht flächendeckend verbreitet. Die Einsatzbereiche und Use Cases sind so individuell wie die Nutzer selbst. Die Vermittlung des Mehrwerts und die Beschreibung des Nutzungserlebnisses stellen dabei eine der vielen Herausforderungen in diesem Feld dar, die bislang noch unterrepräsentiert sind. Mit unserem Shop & Play Ansatz ergeben sich neue Möglichkeiten die Einstiegsbarrieren schon vor dem Kauf zu senken und die Akzeptanz zu steigern. Durch die Simplifizierung und Verlagerung der Konfiguration in den Bestellprozess, gepaart mit der Vorkonfiguration der gekauften Komponenten vor dem Versand an den Kunden, ergibt sich ein echter Mehrwert vor allem für technisch weniger affine Kunden, die trotzdem ein Bedürfnis nach Smart Home, einem erhöhtem Komfort oder Sicherheit im eigenen Zuhause haben. Für die vorhandene Bestellplattform sollen basierend auf den bisher erzielten Nutzungserfahrungen neue UX-Konzepte gestaltet werden, die zu einer Verbesserung des Konzepts und des Bestellprozesses führen sollen. Die Projektarbeit umfasst folgende Arbeitspunkte und kann in Form einer Einzel- oder Gruppenarbeit durchgeführt werden:

    • Analyse der bisher erzielten Ergebnisse aus Interviews mit Haushalten aus dem Living Lab in Oldenburg
    • Analyse der bisherigen Bestellplattform (Shop & Play)
    • Erstellung von Wireframes, die ein verbessertes Nutzungserlebnis ermöglichen
    • UX-Testing und Durchführung von Nutzerstudien im Living Lab Oldenburg zur Evaluierung der neuen Konzepte

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik und der Angewandten Informatik im Haupt- oder Masterstudium, des Masters HCI sowie engagierte Studierende im Bachelor der o.g. Studiengänge.

    Voraussetzungen: Kenntnisse in UI und Interaktionsdesign, Aufbau von Wireframes (Adobe Comp CC, Balsamiq, Axure); Adobe Photoshop und ggf. Illustrator; Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen; Teamfähigkeit; Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit.

    Beginn: ab sofort (Sommerssemester 2017)

    Ansprechpartner:
    Dipl.-Medienwirtin Corinna Ogonowski (corinna.ogonowski(at)uni-siegen.de)
    Philippe Hennes, Sr. Product Owner Innovations, the peak lab. (ph(at)thepeaklab.com)

    Alle Informationen als PDF.