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    23. Juni 2017

    Neue Online-Plattform für Geflüchtete

    Sprachkurse und Beratungsangebote, Tipps zur Wohnungssuche oder Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen: Auf einer neuen Online-Plattform finden geflüchtete Menschen und ehrenamtliche Helfer vielseitige Angebote zum Ankommen, Unterstützen und Vernetzen. „Das Besondere dabei ist: Die Infos stammen von ganz unterschiedlichen Akteuren in der Stadt“, erklärt Paul-Gerhard Stamm vom Netzwerk Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe Dortmund.

    Das Netzwerk initiierte das Projekt, um möglichst umfassende Informationen für Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer zu bündeln. Und viele machen mit: So steuerte die Volkshochschule eine umfangreiche Auflistung unterschiedlicher Sprachlern-Angebote bei.

    Vom Verein Planerladen e.V. kam die Anleitung „Schritt für Schritt zur eigenen Wohnung“. Die Dortmunder Freiwilligenagentur und das kommunale Integrationszentrum MIA-DO-KI erfassen derzeit Daten für eine interaktive Karte mit Treffpunkten und Beratungsmöglichkeiten. „Fördermittel vom Land NRW haben das möglich gemacht“, erklärt Philipp Bachmann von MIA-DO-KI. Die Ehrenamtlichen selbst trugen Adressen unterschiedlichster Vereine und Gruppen zusammen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Außerdem berichten Menschen über ihre Arbeit, die als Paten Geflüchtete begleiten. Die Plattform bietet auch Tipps für Leute, die sich neu engagieren wollen.

    Möglich wurde die stadtweite Zusammenarbeit durch eine Kooperation des Netzwerks Ehrenamtliche mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien sowie dem Institut für Medienforschung der Universität Siegen. Die Wissenschaftler entwickeln für das Netzwerk das „nett.werkzeug“, die konzeptionelle Basis für die Plattform. „Wir wollten ein Werkzeug bereitstellen, mit dem ganz unterschiedliche Beteiligte gleichberechtigt zusammen arbeiten können“, erklärt Projektverantwortliche Anne Weibert. Die Universität warb dafür EU-Mittel in siebenstelliger Höhe ein. „Dafür entwickeln wir den Prototyp einer Plattform und unterstützen das Projekt mit begleitender Forschung.“ Als Software-Architekt ist das IT-Unternehmen appcom interactive GmbH aus Düsseldorf mit im Boot. Letztendlich sollen die Ergebnisse der Arbeit auf andere Regionen übertragbar sein.

    Doch bis dahin liegt noch eine Menge Arbeit vor den Beteiligten. So fehlen noch Themenfelder wie „Arbeit“ oder „Gesundheit“ auf der Plattform. „Gerade der Weg in den Beruf steht jetzt für viele Geflüchtete an“, sagt Christina Lüdeke, Mitglied im Sprecherrat des Netzwerks Ehrenamtliche. „Das wird einer der nächsten Bausteine, an dem wir arbeiten.“ Wer mitmachen will: Das Redaktionsteam sucht noch ehrenamtliche Unterstützer. In der nächsten Stufe sollen dann auch Geflüchtete selbst stärker in die Arbeit an der Plattform einbezogen werden.

    Quelle:

    FOCUS NWMI-OFF/Pressestelle der Stadt Dortmund
    http://www.focus.de/regional/dortmund/dortmund-neue-online-plattform-fuer-gefluechtete_id_7263028.html

    30. Mai 2017

    Ausschreibung Master-/Bachelorarbeit: Evaluierung und Weiterentwicklung eines Mobilitäts-Assistenzsystems für Demenzerkrankte, Angehörige und Pflegefachkräfte

    Stichworte: Evaluierung, Auswertung, iTV, Exergame, Demenz, Empirie,

    Hintergrund: Aus Studien und Praxis ist bekannt, dass körperliches Training die geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeiten und somit die Alltagskompetenz bei Demenzkranken verbessern kann. Das Ziel des Projekts „MobiAssist“ ist die Entwicklung und Evaluation eines IKT-basierten Mobilitäts-Assistenzsystems für Patienten mit Demenz und deren Angehörige.

    Die Umsetzung erfolgt durch innovative Mensch-Technik-Interaktion als adaptives Trainings- und Informationssystem im heimischen Setting. Individuell abgestimmt, wird angestrebt durch Kraft-, Koordinations- und Kognitionsübungen das Fortschreiten der Demenz zu verzögern und dadurch die körperlichen und kognitiven Ressourcen zu stärken sowie pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte zu unterstützen und zu entlasten.

    Im Rahmen der ausgeschriebenen Abschlussarbeit sollen gewonnene Erkenntnisse aus Living-Lab und Pilotstudie empirisch ausgewertet und unter speziellen Gesichtspunkten analysiert werden. Von zentraler Bedeutung werden dabei die Auswirkungen des Mobilitäts-Assistenzsystems auf die Aktivitäten des täglichen Lebens, der körperlichen sowie emotional-sozialen Ressourcen von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden sein. Weiterhin können Fragestellungen wie z.B.: Usability, User Experience, Technik-Aneignung, Akzeptanz und/oder Auswirkungen auf den individuellen und sozialen Kontext von Menschen mit Demenz und deren Angehörige bzw. Pflegefachkräften untersucht werden. Aufbauend auf den gewonnenen Schlussfolgerungen können, im Sinne der Weiterentwicklung, Design-Implikationen sowie modulare Hard- und/oder Softwareanpassungen vorgenommen und entworfen werden.

    Anforderungen:

    • Eigenständiges Arbeiten, Engagement und Spaß an der Arbeit im Team
    • Kommunikativ und bereit mit Nutzern zu arbeiten
    • Vorerfahrungen in qualitativer Forschung
    • Vorerfahrungen in Pflege, Sozialer Arbeit, Medizin oder verwandte Bereiche

     

    Teilnehmer: Studierende der HCI, Wirtschaftsinformatik oder verwandter Studiengänge.

    Beginn: Ab sofort

    Ansprechpartner:

    E-Mail: Rainer.wieching@uni-siegen.de und david.unbehaun@uni-siegen.de

    Internet: http://www.mobiassist.de

     

    Die Stellenausschreibung finden Sie hier auch als PDF

    2. Mai 2017

    Stellenausschreibung SHK/WHB: Redaktion, Design und Entwicklung

    Am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien ist ab sofort eine Stelle SHK oder WHB im Umfang von 8 Wochenstunden zu besetzen. Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Studierenden der Uni Siegen.

    Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien gehört zum Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Neben der Lehre im Bereich Wirtschaftsinformatik/Human-Computer-Interaction wird im Rahmen mehrerer Projekte zu verschiedenen Thematiken geforscht.

    Ihre Aufgaben: Das Aufgabenspektrum und die Arbeitszeiten sind flexibel und vielfältig. Mögliche Aufgaben umfassen:

    • Einrichtung und Pflege von Webseiten, primär auf Basis von WordPress
    • Unterstützung bei der Pflege, Weiterentwicklung und Troubleshooting von Webseiten bereits vorhandener, breitgefächerter Forschungsprojekte
    • Unterstützung bei der Erstellung und Gestaltung von Printmedien (Flyer, Poster usw.)
    • Designaufgaben (Logo-, Grafik- und Interaktionsdesign)

    Eine längerfristige Zusammenarbeit ist möglich und erwünscht. Als Bachelor-Student würden Sie als studentische Hilfskraft, als Master-Student als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss angestellt.

    Ihr Profil: Student im Bachelor oder Master aller Fachbereiche, Zuverlässigkeit und Engagement. Erfahrung im Umgang mit Content-Management-Systemen werden vorausgesetzt. Kenntnisse im Bereich Web-Entwicklung, Printdesign und Druckvorstufe sind von Vorteil.

    Ansprechpartner: Bitte bewerben Sie sich mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf als eine einzige PDF ab sofort bei Jasmin Kirchhübel (jasmin.kirchhuebel@uni-siegen.de).

    Die vollständige Ausschreibung als PDF.

    26. April 2017

    Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn

    In der Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht ist an der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insb. „IT für die alternde Gesellschaft“ ab dem 1. Mai 2017 im Rahmen des vom BMBF-geförderten Drittmittelprojekts „Cognitive Village“ eine Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L) mit der regelmäßigen Arbeitszeit befristet bis zum Projektende 31.08.2018 zu besetzen. Eine Verlängerung der Stelle wird angestrebt. Die Beschäftigungsdauer richtet sich nach den Vorschriften des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

    Ihre Aufgaben:

    • Ihre Kernaufgabe ist die Mitarbeit in einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt zur sensor-basierten Alltagsunterstützung von älteren Menschen in ländlichen und städtischen Räumen. Das Ziel des Projekts ist es, älteren Menschen und deren sozialen Netzwerken auf der Basis IKT- und Sensortechnologie-gestützter Anwendungen Alltagsinteraktionen zu erleichtern und ein sicheres Leben mit hoher Lebensqualität im angestammten Wohnumfeld zu ermöglichen.
    • Im Praxlabs-Ansatz besteht das Ziel, Technikentwicklung und -aneignung in Langzeit- und large-scale-Perspektive in Bezug auf alle relevanten Stakeholder zu analysieren, zu bewerten und anzuleiten. Methodische Basis bilden hierzu Ansätze aus Participatory Design, Action Research und Feldforschung.
    • In Bezug auf die avisierte Anwendergruppe der älteren, nicht technikaffinen Menschen werden Methoden und Ansätze entwickelt, die Technikzugänge ermöglichen und längerfristige Auseinandersetzungen mit neuen Medien in der Alltagspraxis ermöglichen. Als Mitarbeiter der Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insb. „IT für die alternde Gesellschaft“ beschäftigen Sie sich mit der Schnittstelle Participatory Design und Gerontologie und tragen neben der Anforderungsanalyse und Aneignungsunterstützung vor allem zur Konzeption, Entwicklung und Evaluation von sensorgestützten Anwendungen bei. Hierzu arbeiten Sie eng mit den beteiligten Projektpartnern zusammen.
    • Ihre Forschungsergebnisse nutzen Sie für wissenschaftliche Veröffentlichungen und die eigene Qualifizierung. Im Projekt entwickeln Sie ein Promotionsvorhaben, das von der Juniorprofessur aktiv unterstützt wird.

    Es handelt sich um eine Stelle zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung. Hierzu wird im Rahmen der Dienstaufgaben Gelegenheit gegeben.

    Ihr Profil:

    • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master, Magister, vergleichbarer Abschluss eines Lehramtsstudiums oder vergleichbarer ausländischer Abschluss) im Fach Wirtschaftsinformatik, Human-Computer-Interaction oder Informatik oder vergleichbarer Abschluss, der auch im Bereich der Soziologie oder Pädagogik liegen kann. Die Bereitschaft, sich in technische Fragestellungen und Methoden einzuarbeiten, muss gegeben sein.
    • Kenntnisse im Bereich der nutzerzentrierten Softwareentwicklung und Usability
    • Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten und insbesondere in qualitativen Forschungsmethoden (Feldforschung, Action Research)
    • Kommunikationsfähigkeit und eigenständiges Arbeiten
    • Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
    • Sehr gute Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
    • Die Universität Siegen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten.
      Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter sind erwünscht.

      Auskunft erteilt Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller unter Telefon 0271 740 4076 oder per E-Mail an claudia.mueller@(at)uni-siegen.de.

      Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien etc.) richten Sie bitte bis 3. Mai 2017 unter Angabe der Ausschreibungskennziffer 2017/III/WI/WM/91 an Frau Jun.-Prof.in Dr. Claudia Müller, Fakultät III, Universität Siegen, 57068 Siegen.

      Informationen über die Universität Siegen finden Sie auf unserer Homepage www.uni-siegen.de.

      Die vollständige Ausschreibung gibt es hier als PDF.

    13. April 2017

    Ausschreibung Abschlussarbeit: Analyse und Aufarbeitung innovativer Serviceangebote im Kontext des Connected Car

    Analyse und Aufarbeitung innovativer Serviceangebote im Kontext des Connected Car

    Stichworte: Mobility, Connected Car, Mobilitäts-Dienstleistungen, Marktanalyse

    Hintergrund: Das Thema Connected Car boomt seit einigen Jahren. Digitale Dienstleistungen rund um die Mobilität mit dem Auto – ob eigenes oder geliehenes – sind ein stark wachsendes Geschäftsfeld.
    Hierbei besteht der Markt für digitale Services für das Auto zum einen aus den großen, traditionellen OEMs, die große Anstrengungen unternehmen, den Zugang zum Kunden über das Auto selbst suchen. Ähnlich verfahren nativ digitale Player wie Tesla oder mit Abstrichen auch Google, mit dem Vorteil einer größeren Erfahrung in diesen Bereichen, oder einem weit reichenden Netzwerk von Datenquellen, um bessere Dienstleistungen anbieten zu können. Drittens bestehen aber auch für die große Mehrzahl der aktuell noch „unconnected cars“ Nachrüstangebote, die bspw. in Kombination mit dem Smartphone oder als Standalone-Version meist auf Basis von OBD II Dongles digitale Automobil-Services anbieten.
    Während es eine langjährige Forschung zum Automotive Design gibt, sind Design-Anforderungen an digitale Servicedienstleistungen rund um das Auto, die möglicherweise weder während der Fahrt noch im Auto wahrgenommen werden, weitaus weniger erforscht. Die Marktanalyse soll dazu beitragen, einerseits aktuelle technologische Trends und Gestaltungsansätze zu identifizieren und andererseits Akzeptanz-Faktoren und den Gestaltungsraum von digitalen Service-Dienstleistungen zu explorieren. Darüber hinaus soll darauf gespiegelt werden, wie sich Marktlösungen positionieren, d.h. welche Dienstleistungen angeboten werden, wie diese technisch (insb. Bei Nachrüstlösungen) umgesetzt werden und welches Geschäftsmodell zugrunde liegt.

    Die Aufgabe unterteilt sich in die folgenden Arbeitspunkte, die je nach Umfang der Arbeit fokussiert werden können:

    • Analyse des internationalen Marktes zum Thema Connected Car Services auf Ebene der OEM sowie dritter Service-Anbieter
    • Erstellung einer Übersicht jeweils genutzter Basistechnologien und deren Eigenschaften
    • Einordnung und Bewertung vorherrschender Gestaltungsansätzen sowie Geschäftsmodellen und offenen Forschungsfragen rund um Connected Car Dienstleistungen.

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Human Computer Interaction, oder des Wirtschaftsingenieurwesens im Haupt- oder Masterstudium, oder engagierte BA Studierende der o.g. Studiengänge

    Voraussetzungen: Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen, Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit.

    Ansprechpartner:
    Timo Jakobi (timo.jakobi@uni-siegen.de)
    Prof. Dr. Gunnar Stevens (gunnar.stevens@uni-siegen.de)

    Alle Informationen als PDF.

    13. April 2017

    Ausschreibung Abschlussarbeit: „Wem gehören Daten im Connected Car?“

    „Wem gehören Daten im Connected Car?“: Eine quantitative Einordnung aus Fahrersicht

    Stichworte: Mobility, Connected Car, Mobilitäts-Dienstleistungen, Marktanalyse

    Hintergrund: Das Thema Connected Car boomt seit einigen Jahren. Digitale Dienstleistungen rund um die Mobilität mit dem Auto – ob eigenes oder geliehenes – sind ein stark wachsendes Geschäftsfeld. Neben dem autonomen Fahren an sich, soll die Auswertung und Verwertung digital anfallender Daten im Connected Car weiter zu diesem Wachstum beitragen.
    Obwohl viele Dienste vordergründig kostenlos sind, werden diesen Daten werden zunehmend ökonomische Werte zugeschrieben und zum Zwecke der Profilbildung über Kunden gespeichert und gehandelt, was häufig ohne wissentliche Genehmigung des Nutzers geschieht.

    Für den Bereich des Connected Car ist dabei – ähnlich wie für viele Bereiche des Internet of Things – rechtlich weitgehend unklar, wem die durch die Fahrt in einem Connected Car anfallenden Daten gehören. Stakeholder – mit jeweils individuellen Auswertungsinteressen – reichen vom OEM, über den Zulieferer oder dem Fahrer selbst bis zum professionellen Datenhändler.

    Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll mittels einer quantitativen Umfrage ermittelt werden, wie FahrerInnen zum Thema Datenschutz im Connected Car stehen. – Wem gehören die Auto-Daten aus Verbrauchersicht? Wie und wann möchte ein Fahrer über die eventuelle Datenweitergabe entscheiden? Soll dies bei Kauf/Vertragsabschluss geschehen, oder vor jeder Fahrt? Und inwiefern werden Daten aus dem Automobil überhaupt als sensibel erachtet?

    Die Aufgabe unterteilt sich in die folgenden Arbeitspunkte, die je nach Umfang der Arbeit fokussiert werden können:

    • Aufstellung von Hypothesen in den Bereichen: Dateneigentümerschaft, Datenkontrolle und Verständnis von Daten
    • Identifikation geeigneter Wege der Verbreitung der Studie
    • Methodisch angeleitete Konzeption, Durchführung und Analyse der quantitativen Umfrage
    • Ableitung von Gestaltungsvorschlägen für Datenschutzmanagement im Connected Car

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Human Computer Interaction, oder des Wirtschaftsingenieurwesens im Haupt- oder Masterstudium, oder engagierte BA Studierende der o.g. Studiengänge

    Voraussetzungen: Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen, Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit.

    Beginn: Sofort
    Ansprechpartner:
    Timo Jakobi (timo.jakobi@uni-siegen.de)
    Prof. Dr. Gunnar Stevens (gunnar.stevens@uni-siegen.de)

    Alle Informationen auch als PDF.

    13. April 2017

    Ausschreibung Abschlussarbeit: Das „data aware cord“

    Das „data aware cord“: Was es heißt, unsichtbaren Datenfluss für Anwender erlebbar zu machen.

    Stichworte: Mobility, Connected Car, Mobilitäts-Dienstleistungen, Marktanalyse

    Hintergrund: Daten stellen einen zentralen Rohstoff des 21. Jahrhunderts dar, um entscheidungsrelevante Informationen zu extrahieren, Wettbewerbsvorteile zu erzielen, Einsparpotenziale realisieren und neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsfelder zu ermöglichen. Insbesondere Mehrwertdienstleistungen, die einen volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen eines flächendeckenden Roll-Outs von Smart Metern und intelligenten Messsystemen erst ermöglichen, benötigen zum intelligente Verfahren.

    Auf der anderen Seite sind Möglichkeiten für Haushalte, erleben zu können, wann (Nutzungs-) Daten abfließen, sehr begrenzt – ganz zu schweigen davon, diese Daten zu verstehen. Diese Problematik besteht ganz ähnlich im Bereich des Energieverbrauchs. Als einen ersten Schritt in die Richtung, zuvor einen unsichtbaren Verbrauch sichtbar zu machen, wurde für den Energieverbrauch das sog. „power aware cord“ gestaltet. Dieses Kabel leuchtet blau, sobald ein Strom hindurchfließt. Analog soll im Rahmen dieser Abschlussarbeit mehrere Prototypen erstellt werden, der Datenfluss im Zuhause sicht- und damit erlebbar macht. Denkbare Quellen wären hierfür ein PC/Laptop, aber auch Smart TVs oder allgemein ein Router.

    In einer qualitativen Aneignungsstudie sollen dazu Nutzer herangezogen werden, die über eine begrenzte Zeit mit diesem Gegenstand leben und ihre Erfahrungen und Eindrücke davon zum Ausdruck bringen sollen. Dadurch soll das Potential des data aware cords für eine Sensibilisierung für unkontrollierten Datenabfluss erforscht werden.

    Die Aufgabe unterteilt sich in die folgenden Arbeitspunkte, die je nach Umfang der Arbeit fokussiert werden können:

    • Konzeption des Ambient Feedback Mechanismus für einen „Power Aware Cord“-Prototypen in Anlehnung an das Power aware cord.
    • Eigenständige Entwicklung von drei Hardware-Prototypen
    • Durchführung und Analyse einer Aneignungsstudie bei drei Haushalten

    Teilnehmer: Studierende der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Human Computer Interaction, oder des Wirtschaftsingenieurwesens im Haupt- oder Masterstudium, oder engagierte BA Studierende der o.g. Studiengänge

    Voraussetzungen: Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen, Interesse an Projekt- und Forschungsarbeit, Kenntnisse oder Spaß an der Arbeit im Bereich Elektronik.

    Beginn: Sofort
    Ansprechpartner:
    Timo Jakobi (timo.jakobi@uni-siegen.de)
    Prof. Dr. Gunnar Stevens (gunnar.stevens@uni-siegen.de)

    Alle Informationen auch als PDF.

    12. April 2017

    Ausschreibung Projekt-, Master- oder Bachelorarbeit

    Physische Modellierung von IT-Sicherheit bei Stadtwerken

     Stichworte: 3D-Druck, Modellierung, Visualisierung, Netzwerke, IT-Sicherheit, Benutzbarkeit, Energienetze

    Im Forschungsprojekt SIDATE (www.sidate.org) setzen wir uns mit IT-Sicherheit bei Energienetzbetreibern auseinander. Die Energienetze (Strom, Gas, Fernwärme) stellen nach dem Gesetz eine kritische Infrastruktur da, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Zur Verbesserung der IT-Sicherheit wird im Projekt SIDATE dazu unter anderem eine leichtgewichtige Beschreibungssprache zur Beschreibung, Visualisierung und Bewertung sicherheitsrelevanter Infrastrukturelemente sowie ihrer Zusammenhänge mit Organisationseinheiten und Geschäftsprozessen entwickelt.

    In dieser Abschlussarbeit soll darauf fokussiert werden, ein Konzept zur Modellierung der IT-Infrastruktur mittels physischer, 3D-gedruckter Gegenstände zu entwickeln. Dabei sollen die Komponenten der kritischen Infrastruktur und ihre Vernetzung untereinander durch passende 3D-Modelle beschrieben und somit haptisch Wahrnehmbar gemacht werden. Die Herausforderung liegt in der Darstellung von IT-sicherheitsrelevanten Aspekten innerhalb eines 3-dimensionalen Modells. Das physische Modell soll Sicherheitsrisiken und den logischen und physischen Aufbau der Kritischen Infrastruktur visualisieren und erfahrbar machen. Neben der Konzeption und Umsetzung der Modellierungssprache soll ein beispielhaftes typisches Stadtwerk konstruiert und anschließend gedruckt werden. 3D-Drucker stehen zur Verfügung.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab Sofort

    Alle Informationen auch als PDF

    12. April 2017

    Ausschreibung einer Seminararbeit

    Usability-Tests von Webseiten und Apps am Beispiel der SIDATE Plattform

    Stichworte: Usability-Test, Usability, IT-Sicherheit, Kritische Infrastrukturen

    Im Forschungsprojekt SIDATE (www.sidate.org) setzen wir uns mit IT-Sicherheit bei Energienetzbetreibern auseinander. Energienetze (Strom, Gas, Fernwärme) stellen nach dem Gesetz eine kritische Infrastruktur da, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt. Als Basis für die Verbesserung der IT-Sicherheit wird im Projekt SIDATE dazu unter anderem eine Plattform zum Erfahrungs-Austausch zwischen den Energienetzbetreibern entwickelt.

    In dieser Seminararbeit soll ein Überblick über verschiedene Usability-Testmethoden erarbeitet werden. Gleichzeitig soll die SIDATE Austauschplattform mittels ausgewählter Usability-Testmethoden getestet werden. Die erzielten Ergebnisse sollen in der Seminararbeit so aufbereitet werden, dass diese zur Weiterentwicklung der Plattform verwendet werden können.

    Die SIDATE-Austausch-Plattform besteht aus mehreren Bestandteilen. Neben der Hauptplattform, einer Website, gibt es noch ein Feedback-Tool. Dieses dient dazu schnell Feedback zur Einführung verschiedener IT-Sicherheitsmaßnahmen zu erhalten. Das Tool besteht aus einer Webapplikation und einer Mobilen Applikation. Insgesamt sollen alle drei Bestandteile getestet werden.

    Ansprechpartner

    Studiengänge: Wirtschaftsinformatik, Human- Computer Interaction oder verwandte Studiengänge

    Beginn: ab Sofort

    Alle Informationen auch als PDF

    3. April 2017

    Newsletter der Fakultät III: Ausgabe 14

    Der neue Newsletter der Fakultät III ist verfügbar: als PDF.